Schottland 2025
Tag 1 – 16. August 2025: Anreise per Flug von Frankfurt nach Newcastle upon Tyne
Route & Erlebnisse: Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Newcastle upon Tyne und mit der Metro zur Central Station und zu Fuß zum Hotel Holiday Inn Express. Spaziergang durch die Stadt Zentrum mit Grainger Market, Grey’s Monument, St. Nicholas Cathedral, Newcastle Castle und dann weiter zum Tyne und der Swing Bridge, Millenium Bridge und dem BALTIC Centre for Contemporary Art.
Historisches & Wissenswertes: Newcastle, kurz „The Toon“ genannt, liegt am Fluss Tyne im Nordosten Englands und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Von den Römern über die normannische Burg, die der Stadt ihren Namen gab, bis zur Blütezeit als Industrie- und Handelszentrum im 19. Jahrhundert hat Newcastle stets Wandel und Aufbruch verkörpert. Heute verbindet die Stadt ihr industrielles Erbe mit moderner Architektur, lebendiger Kultur und typisch nordenglischer Herzlichkeit.
Highlights:
Newcastle Castle: Die normannische Festung aus dem 12. Jahrhundert, die der Stadt ihren Namen gab, bietet spannende Einblicke in die mittelalterliche Vergangenheit.
Tyne-Brücken: Besonders die Tyne Bridge und die moderne Gateshead Millennium Bridge prägen das Stadtbild – und sind abends, wenn sie beleuchtet sind, besonders eindrucksvoll.
Quayside: Die Uferpromenade am Tyne ist heute ein lebendiges Viertel mit Restaurants, Bars und Kunstgalerien – perfekt für einen Spaziergang zwischen Altstadt und moderner Skyline.
St. Nicholas’ Cathedral & Grey Street: Die gotische Kathedrale sowie die elegante Straße mit ihren georgianischen Gebäuden zeigen den historischen Glanz der Stadt.
Kultur & Nachtleben: Newcastle ist bekannt für seine Theater, Museen und vor allem für sein legendäres Nachtleben – von traditionellen Pubs bis zu modernen Clubs.
Industrielles Erbe: Als ehemalige Kohle- und Werftenmetropole hat sich Newcastle neu erfunden – Spuren der Industriezeit sind heute Teil des urbanen Charmes.
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Tag 2 – 17. August 2025: Abfahrt mit dem Auto ab Newcastle upon Tyne über Castle Alnwick nach Dundee
Alnwick Castle im nordenglischen Northumberland ist nach Windsor Castle das zweitgrößte noch bewohnte Schloss Englands. Es wurde Ende des 11. Jahrhunderts von Yves de Vescy, dem Baron von Alnwick, als normannische Festung errichtet, um die Grenze zu Schottland zu sichern. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach erweitert, vor allem im 14. Jahrhundert durch die einflussreiche Percy-Familie, die bis heute Eigentümer des Schlosses ist.
Besondere Bedeutung erlangte es im Mittelalter während der Grenzkriege mit Schottland, später dann als prachtvolle Residenz im Stil des italienischen Barock, nachdem es im 18. Jahrhundert von Architekten wie Robert Adam umgestaltet wurde.
Heute ist Alnwick Castle berühmt als Drehort zahlreicher Filme und Serien – besonders die Harry Potter-Filme, wo es als Hogwarts diente. Besucher können die State Rooms mit Kunstwerken von Canaletto und Turner besichtigen, die historischen Küchen entdecken und durch die prächtigen Alnwick Gardens spazieren. Dort warten unter anderem ein spektakulärer Wassergarten, ein Baumhausrestaurant und der giftige “Poison Garden”.
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Tag 3 – 18. August 2025: Dundee, RRS Discovery, Dunnattor Castle, Stonehaven, Aberdeen
Dundee, an der Nordseeküste an der Mündung des Flusses Tay gelegen, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Die Stadt entstand im Mittelalter als Handels- und Fischereistandort und wuchs im 19. Jahrhundert während der Industrialisierung rasant. Besonders bekannt wurde Dundee für die Produktion von Jute, für die Druckerei- und Verlagsindustrie (insbesondere die Zeitungen The Beano und The Dandy) sowie für die Herstellung von Orangenmarmelade. Diese drei Sektoren fasste man gern mit einem Augenzwinkern zu den „Three Js“ zusammen: Jute, Jam and Journalism.
Heute präsentiert sich Dundee als moderne, kreative Stadt, die großen Wert auf Wissenschaft, Bildung und Kultur legt. Die Universität Dundee ist international bekannt, und die Stadt hat sich als Zentrum für Computerspiele-Entwicklung etabliert – u. a. stammt das berühmte Spiel Grand Theft Auto von hier.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die V&A Dundee, ein spektakuläres Designmuseum direkt am Wasser, sowie das historische Polarschiff RRS Discovery, mit dem Captain Scott 1901 zur Antarktis aufbrach. Auch die Law Hill, ein erloschener Vulkan, bietet einen fantastischen Panoramablick über die Stadt und den Tay.
Stonehaven ist eine kleine Hafenstadt an der schottischen Nordostküste, rund 25 Kilometer südlich von Aberdeen. Ihre Geschichte reicht bis in die Zeit der Pikten zurück, die schon früh an diesem geschützten Küstenabschnitt siedelten. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort um den natürlichen Hafen, der für Fischfang und später auch für Handel von zentraler Bedeutung war. Im 18. und 19. Jahrhundert wuchs die Stadt als Fischerei- und Handelsplatz, später kamen Industrie und Tourismus hinzu. Der viktorianische Badebetrieb machte Stonehaven zu einem beliebten Seebad – Spuren dieser Zeit sind noch heute in der Architektur sichtbar.
Heute ist Stonehaven vor allem für seine malerische Hafenfront, die Sandstrände und kulturelle Traditionen bekannt. Ein besonderes Highlight ist das „Fireball Festival“, das jedes Jahr in der Silvesternacht stattfindet: Mutige Teilnehmer schwingen dabei brennende Kugeln durch die Straßen – ein spektakulärer Brauch mit uralten Wurzeln.
Dunnottar Castle thront spektakulär auf einer steilen Felsklippe an der nordostschottischen Küste nahe Stonehaven. Die Anlage hat eine lange und bewegte Geschichte: Erste Befestigungen entstanden hier bereits im frühen Mittelalter, doch die heute sichtbaren Ruinen stammen überwiegend aus dem 15. bis 17. Jahrhundert.
Besondere Bedeutung erlangte Dunnottar Castle im 17. Jahrhundert während der Kriege zwischen Schottland und England. 1651 wurden hier die schottischen Kronjuwelen, die sogenannten “Honours of Scotland”, vor Oliver Cromwells Truppen versteckt und konnten so vor der Zerstörung bewahrt werden. Damit wurde Dunnottar zu einem Symbol für die Unabhängigkeit und den Stolz Schottlands.
Auch in den Jahrhunderten davor war die Burg oft Schauplatz politischer und militärischer Auseinandersetzungen. Sie diente verschiedenen schottischen Adelsfamilien, darunter dem einflussreichen Clan Keith, als Residenz und Festung.
Heute ist Dunnottar Castle eine der eindrucksvollsten Burgruinen Schottlands und ein beliebtes Ausflugsziel. Die dramatische Lage direkt am Meer, die historische Bedeutung und die romantische Ruinenlandschaft machen es zu einem Symbol für die raue Schönheit und das reiche kulturelle Erbe Schottlands.
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Tag 4 – 19. August 2025: Aberdeen mit Kings Collage, Universität Aberdeen
Aberdeen, die „Granite City“, verdankt ihren Beinamen den vielen viktorianischen Gebäuden aus grauem Granit, die im Sonnenlicht silbern glänzen. Die Stadt entwickelte sich im Mittelalter als wichtiger Hafen- und Handelsplatz an der Nordsee. Im 19. und 20. Jahrhundert wuchs sie durch Fischerei, Schiffbau und später vor allem durch die Erdöl- und Gasindustrie, die ihr bis heute eine internationale Bedeutung als „Öl-Hauptstadt Europas“ verschafft.
Neben ihrer industriellen Rolle hat Aberdeen auch kulturell einiges zu bieten: vom Maritime Museum über die elegante Union Street bis zum weitläufigen Duthie Park mit seinen berühmten Wintergärten. Auch der kilometerlange Sandstrand macht die Stadt zu einem besonderen Ort, der städtisches Leben und Natur vereint.
Die University of Aberdeen, 1495 gegründet, ist eine der ältesten Universitäten im englischsprachigen Raum. Sie wurde von Bischof William Elphinstone ins Leben gerufen, um Schottland Bildung und Gelehrsamkeit nach europäischem Vorbild zu bringen. Heute zählt die Universität zu den führenden Forschungseinrichtungen des Landes, besonders stark in Medizin, Naturwissenschaften, Energieforschung und Jura.
Das Motto der Universität, Initium Sapientiae Timor Domini („Der Anfang der Weisheit ist die Ehrfurcht vor dem Herrn“), verweist auf ihre historischen kirchlichen Wurzeln. Über die Jahrhunderte hat sie Generationen von Studierenden ausgebildet, die weltweit in Wissenschaft, Politik und Kultur Spuren hinterließen.
Das Herzstück der Universität ist das King’s College in Old Aberdeen. Gegründet im Jahr 1495, beeindruckt es mit seinem markanten gotischen Bauwerk und der berühmten Kuppelkrone auf dem Turm, einem Wahrzeichen der Stadt. Im Inneren befindet sich die King’s College Chapel, deren hölzerner Chorgestühl-Schnitzereien aus dem 16. Jahrhundert zu den ältesten ihrer Art in Schottland zählen.
Die Atmosphäre auf dem historischen Campus von Old Aberdeen ist einzigartig: Kopfsteinpflasterstraßen, alte Granitgebäude und grüne Innenhöfe schaffen eine Kulisse, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Studierende und Besucher spüren hier den Geist einer jahrhundertealten akademischen Tradition, die sich mit modernster Forschung vereint.
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Tag 5 – 20. August 2025 Cawdor Castle und Inverness
Route & Erlebnisse: Fahrt nach Cawdor, Besuch Castle und des Maze & Paradise Garden, Fahrt nach Inverness – Shoppingbummel und Stadtbesichtigung, Abendessen im Aye Eat.
Cawdor Castle – Geschichte trifft Legende
Das Dorf Cawdor liegt rund 20 Kilometer östlich von Inverness und ist untrennbar mit dem imposanten Cawdor Castle verbunden. Die Burg wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut und gilt als eine der schönsten und am besten erhaltenen Burgen in den Highlands. Weltbekannt wurde sie durch ihre literarische Erwähnung in Shakespeares Macbeth: Der „Thane of Cawdor“ ist dort eine Schlüsselfigur, auch wenn die reale Burg historisch nichts mit Macbeth zu tun hat.
Im Inneren begeistert Cawdor Castle mit wertvollen Antiquitäten, Gemälden und prachtvoll eingerichteten Räumen. Besonders hervorzuheben ist die Legende, dass die Burg um einen alten Baumstumpf errichtet wurde, der noch heute im Keller zu sehen ist.
Maze & Paradise Garden
Die Gartenanlagen von Cawdor Castle gehören zu den Höhepunkten des Besuchs. Der Maze Garden, ein klassisches Labyrinth aus dichten Hecken, lädt zum spielerischen Erkunden ein, während der Paradise Garden als romantischer Blumengarten mit Rosen, Stauden und Skulpturen eine Oase der Ruhe bietet. Diese Gartenkunst spiegelt die lange Tradition schottischer Landschaftsgestaltung wider und macht das Schloss auch botanisch zu einem Erlebnis.
Der Knot Garden, im klassischen Renaissance-Stil angelegt, begeistert durch symmetrische Heckenornamente und farbenprächtige Blumenbeete. Der Walled Garden reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück und vereint Blumenrabatten, Obstbäume und alte Mauern voller Rosen. Der Wild Garden schließlich entfaltet einen fast verwunschenen Charme mit uralten Bäumen, Rhododendren, Farnen und kleinen Bächen – ideal für Spaziergänge in märchenhafter Atmosphäre.
Inverness – Hauptstadt der Highlands
Die Hauptstadt der Highlands, Inverness, liegt am Fluss Ness und ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region. Historisch spielte die Stadt eine Rolle in den Jakobitenaufständen, insbesondere durch die Nähe zur Schlacht von Culloden (1746). Inverness, am Ufer des Flusses Ness gelegen, gilt als das Tor zu den schottischen Highlands und vereint Geschichte, Kultur und moderne Lebendigkeit. Erste Siedlungen an diesem Ort reichen bis in die keltische Zeit zurück, und schon im Mittelalter war Inverness ein wichtiger Handels- und Militärstandort. Heute ist die Stadt die quirlige Hauptstadt der Highlands und ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen der Region.
Highlights für Besucher
Inverness Castle: Hoch über dem Fluss Ness gelegen, prägt die Festung aus dem 19. Jahrhundert das Stadtbild. Auch wenn das Innere nicht zugänglich ist, bietet die Burgterrasse einen weiten Blick über die Stadt und die umliegenden Hügel.
Historisches Zentrum: Enge Gassen, viktorianische Gebäude und der viktorianische Market Hall laden zum Bummeln ein. Besonders charmant ist die Altstadt rund um die St. Mary’s Church und die Old High Church.
River Ness & Ness Islands: Entlang des Flusses führen Spazierwege zu kleinen Inseln, die durch romantische Fußgängerbrücken miteinander verbunden sind – ein idyllischer Kontrast zum geschäftigen Stadtkern.
Highland-Geschichte: Das nahegelegene Schlachtfeld von Culloden erinnert an die letzte große Schlacht auf britischem Boden (1746), in der die Jakobitenbewegung niedergeschlagen wurde.
Kulturelles Leben: Inverness ist heute eine lebendige Kulturstadt mit Musikfestivals, Theatern und zahlreichen Pubs, in denen oft Live-Folkmusik gespielt wird.
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Tag 6 – 21. August 2025 Glen Ord und Rogie Falls
Route & Erlebnisse: Besuch der Glen Ord Distillery mit Führung und Verkostung, Besuch der Rogie Falls mit Wanderung, abschließend Abendessen in Strathpeffer im Unwined.
Glen Ord Distillery – Whiskytradition der Highlands
Am Rande des kleinen Ortes Muir of Ord, westlich von Inverness, liegt die traditionsreiche Glen Ord Distillery. Gegründet im Jahr 1838, ist sie eine der ältesten noch produzierenden Brennereien der Highlands und gilt bis heute als Geheimtipp für Liebhaber edler Single Malts.
Highlights für BesucherTradition & Handwerk: Glen Ord ist bekannt für ihren klassischen Highland Single Malt, der durch die Kombination von mineralreichem Quellwasser und eigens gemälzter Gerste seinen unverwechselbaren Charakter erhält. Besonders die hauseigene Mälzerei – eine der wenigen verbliebenen in Schottland – macht die Brennerei einzigartig.
Führungen & Verkostungen: Besucher können den Weg des Whiskys hautnah erleben – von den mächtigen kupfernen Pot Stills über die kühlen Lagerhäuser bis hin zu den Fassreihen, in denen der Whisky über Jahre reift. Den Abschluss bildet natürlich eine Verkostung verschiedener Qualitäten, darunter die bekannte Singleton of Glen Ord-Reihe.
Architektur & Atmosphäre: Das Ensemble aus traditionellen Steinbauten und modernen Anlagen vermittelt den besonderen Mix aus alter Handwerkskunst und heutiger Whiskyproduktion.
Regionale Verwurzelung: Die Distillery liegt mitten im „Black Isle“-Gebiet, einer fruchtbaren Halbinsel, die seit Jahrhunderten für Landwirtschaft und Getreideanbau bekannt ist – perfekte Bedingungen für Whiskyproduktion.
Rogie Falls – Naturkraft der Highlands
Nur wenige Kilometer westlich von Contin, zwischen Inverness und Ullapool gelegen, stürzen die Rogie Falls spektakulär über Felsen in den Black Water River. Die Wasserfälle sind leicht erreichbar und zählen zu den schönsten Naturerlebnissen in den nördlichen Highlands.
Highlights für Besucher: Aussichts-Suspension Bridge: Eine Hängebrücke direkt über den Fällen bietet atemberaubende Blicke auf die tosenden Wassermassen und die wilde Flusslandschaft. Besonders nach Regenfällen zeigt sich die volle Kraft der Natur.
Lachswanderung: Zwischen Juli und September kann man hier oft Atlantiklachse beobachten, die sich gegen die Strömung die Wasserfälle hinaufkämpfen – ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Wanderwege: Rund um die Fälle führen gut ausgeschilderte Pfade durch alte Kiefernwälder und entlang des Flusses. Von kurzen Spaziergängen bis zu längeren Rundtouren ist für jede Kondition etwas dabei.
River Ness & Ness Islands: Entlang des Flusses führen Spazierwege zu kleinen Inseln, die durch romantische Fußgängerbrücken miteinander verbunden sind – ein idyllischer Kontrast zum geschäftigen Stadtkern.
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Tag 7 – 22. August 2025 Avoch, Cromarty, Chanonry Lighthouse
Route & Erlebnisse: In Avoch findet man ruhige Uferwege, kleine Gassen und den weiten Blick über den Moray Firth – perfekt zum Ankommen und Durchatmen. Weiter ging es nach Cromarty, wo sich am Hafen eine überraschend geschlossene historische Kulisse aus alten Steinhäusern und maritimem Flair aneinanderreiht und zum gemütlichen Rundgang einlädt. Den stimmungsvollen Abschluss bildete Chanonry Point mit dem Chanonry Lighthouse: ein klassischer Leuchtturm vor offener Wasserfläche – und mit etwas Glück das Highlight des Tages, wenn draußen im Firth Delfine auftauchen und die Küste kurz zur Naturtribüne wird – das hatten wir aber leider nicht.
Avoch (Black Isle) – charmant, maritim, ein bisschen „Postkarten-Schottland“
Avoch (sprich ungefähr „Äwwch“) klebt als kleines Küstendorf am Moray Firth und wirkt wie gemacht für einen entspannten Spaziergang: schmale Gassen, alte Steinhäuser, kleine Gärten, dazu dieser weite Blick übers Wasser Richtung Inverness und Fort George.
Hafen & Uferweg: Am Wasser entlang schlendern ist hier der Hauptsport. Bei ruhiger See wirkt alles wie eine schottische Variante von „durchatmen und kurz nichts tun“.
Dorfkern: Kein großes „Sightseeing“, eher Atmosphäre: kleine Läden, Cafés, ein paar hübsche Ecken zum Fotografieren.
Natur: Avoch liegt ideal, wenn man die Black Isle als „sanftes“ Gegenprogramm zu Highlands-Drama will: weniger wild, dafür grün, küstennah und ruhig.
Cromarty – hübsche Altstadt, Hafen und viel Geschichte auf kleinem Raum
Cromarty sitzt am nordöstlichen Ende der Black Isle, direkt am „Mund“ des Cromarty Firth. Der Ort ist klein, aber hat richtig Substanz:
Historischer Charakter: Viele gut erhaltene Häuser aus dem 18./19. Jahrhundert, dazu ein Ortsbild, das sich erstaunlich geschlossen anfühlt – als hätte jemand „Zeit anhalten“ gedrückt.
Hafen & Firth-Blicke: Von der Uferlinie sieht man oft Schiffe im Firth – und bekommt ein Gefühl dafür, warum diese Meeresarme strategisch und wirtschaftlich so wichtig waren.
Spaziergänge: Cromarty ist perfekt für „einmal rumlaufen, immer wieder stehen bleiben, gucken, Foto, weiterlaufen“. (Man merkt: Das ist ein Ort, der sich nicht stressen lässt.)
Chanonry Lighthouse (Fortrose/Chanonry Point) – Leuchtturm + Delfin-Hotspot
Der Chanonry Lighthouse steht bei Chanonry Point zwischen Fortrose und Rosemarkie – einer der bekanntesten Punkte am Moray Firth. Der Leuchtturm selbst ist fotogen und klassisch, aber der eigentliche Star ist oft das Wasser davor:
Delfine: Chanonry Point gilt als einer der besten Plätze in Europa, um Große Tümmler (Bottlenose Dolphins) vom Ufer aus zu sehen – besonders, wenn die Strömung/Fischzug passt.
Stimmung: Bei gutem Licht wirkt die Spitze mit Sand/Steinstrand, Wasser und Leuchtturm fast schon „zu perfekt“ – wie ein Motiv, das man auf eine Tasse drucken könnte.
Tipp fürs Erlebnis: Einfach warm anziehen, Zeit mitbringen, und nicht wundern, wenn man plötzlich mit fremden Menschen am Strand steht und alle gleichzeitig aufs Wasser zeigen. (Schottische Version von „Stadionwelle“, nur mit Flossen.)
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Tag 8 – 23. August 2025 Loch Ness, Urquhart Castle, Blairbeg Park Highland Games
Route & Erlebnisse: Mystischer See, dramatische Burgruine am Ufer – und danach Highland-Games mit ordentlich „Wumms“ im Blairbeg Park.
Loch Ness – dunkles Wasser, große Kulisse, noch größere Geschichten
Loch Ness ist weniger „See“ und mehr Highland-Stimmung in XXL: langgezogen, tief, oft dunkel schimmernd und eingerahmt von Hängen, die bei Wolken sofort dramatisch wirken (selbst wenn gerade nur ein Entenpaar vorbeischwimmt).
Atmosphäre: Perfekt für den Moment, in dem man automatisch leiser spricht – als könnte man Nessie sonst aufschrecken.
Ufer & Aussichtspunkte: Immer wieder öffnen sich Blicke über die Wasserfläche, und je nach Licht sieht der See mal spiegelglatt, mal richtig wild aus.
Gefühl: Das ist ein Ort, der mehr von „Erlebnis“ lebt als von einer einzelnen Sehenswürdigkeit.
Urquhart Castle – Ruine mit „Wow“-Blick und ordentlich Drama im Mauerwerk
Urquhart Castle sitzt direkt am Loch auf einer Landzunge – so perfekt platziert, dass man sich fragt, ob mittelalterliche Burgherren schon an Instagram gedacht haben.
Die Lage: Der Blick von den Ruinen über Loch Ness ist der eigentliche Star: Wasser, Weite, Highlands – fertig ist das Postkartenmotiv.
Die Ruine: Mächtige Mauern, ein markanter Turm und viel „hier ist was passiert“-Vibes, ohne dass man jede Jahreszahl kennen muss.
Erlebnis-Tipp: Nimm dir Zeit, langsam durchzugehen – das ist kein „rein-raus“, sondern eher „stehen bleiben, gucken, nochmal gucken“.
Blairbeg Park Highland Games (Drumnadrochit) – Tradition zum Anfassen (und manchmal zum Mitjubeln)
Und dann der Stilbruch – im besten Sinne: Im Blairbeg Park wird’s bei den Highland Games lebendig, laut und herrlich schottisch.
Soundtrack: Pipes & Drums, die man eher im Brustkorb spürt als nur hört.
Programm: Highland Dancing, Wettbewerbe, viel Vereins- und Dorffest-Atmosphäre – und die schweren Disziplinen, bei denen Dinge geworfen werden, die normalerweise nicht geworfen werden.
Stimmung: Du musst kein Experte sein: Einfach mitziehen lassen, ein bisschen staunen, ein bisschen lachen – und plötzlich bist du mittendrin im „Highland-Alltag auf Festmodus“
Tag 9 – 24. August 2025 Gairloch, Flowerdale Waterfall, Victoria Falls, Loch Maree,
Route & Erlebnisse: „Westküste macht Magie“-Paket: Gairloch als Basis, zwei Wasserfälle fürs dramatische Rauschen und Loch Maree als stilles Finale
Gairloch – Westküsten-Charme zwischen Meer, Bergen und weitem Himmel
Gairloch ist weniger „Stadt“ und mehr Landschaft mit Postadresse: ein Küstenort, der sich an eine geschützte Bucht schmiegt und sofort dieses Gefühl auslöst, dass die Uhr hier etwas langsamer tickt.
Küstenblick: Meer, Inseln am Horizont, dazu oft wechselndes Licht – morgens sanft, nachmittags plötzlich „Filmset“.
Ort & Stimmung: Kleine Läden, Cafés, Hafenflair – ideal als Ausgangspunkt, ohne dass man ständig „Programm“ braucht.
Umgebung: Ringsherum beginnt das große Westküsten-Panorama: Hügel, Moor, Berge – und diese Straßen, die bei jeder Kurve eine neue Aussicht auspacken.
Flowerdale Waterfall
Im Flowerdale Glen wirkt die Landschaft wie ein grünes Amphitheater, in dem das Wasser die Hauptrolle spielt: Zwischen moosigen Hängen und knorrigen Bäumen stürzen die Flowerdale Waterfalls in mehreren Stufen über dunklen Fels, mal als feiner Schleier, mal als kräftiger Schwall. Der Weg dorthin fühlt sich an wie ein kurzer Sprung in die „wilde“ Seite der Highlands – begleitet vom Rauschen des Bachs, dem Duft von feuchter Erde und dem Blick in ein Tal, das bei jedem Wetter Charakter hat. Wer einen Moment stehen bleibt, merkt schnell: Hier ist nicht der Wasserfall das Ziel – sondern dieses ruhige, sattgrüne Gesamtbild, das Flowerdale so typisch macht.
Victoria Falls – Wasserfall mit Westküsten-Drama
Die Victoria Falls in der Gegend sind ein schöner Kontrast: oft etwas offener, kräftiger und mit dem typischen Highland-Soundtrack aus Rauschen und Wind in den Bäumen.
Stimmung: Ein bisschen wilder, ein bisschen „mehr Wucht“ – genau das Richtige, wenn man nach einem Fahrtag nochmal kurz Bewegung braucht.
Loch Maree – stiller See, große Landschaft, „einfach nur schauen“-Moment
Loch Maree ist dann der Ruhepol: ein großer, oft spiegelnder See, eingerahmt von Bergen und Wald – und mit einer Stimmung, die einen automatisch leiser werden lässt.
Ausblicke: Weite Wasserfläche, Inseln, Bergsilhouetten – je nach Licht wirkt alles mal mystisch, mal fast mediterran-klar (nur mit deutlich weniger Temperaturen).
Gefühl: Das ist der Ort für den Moment am Ufer, an dem man nichts „machen“ muss – außer stehen und gucken.
Finale: Ideal als Abschluss, bevor es zurück nach Gairloch ging: erst Rauschen am Wasserfall, dann diese stille, große Landschaft.
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Tag 10 – 25. August 2025 Loch Loyne, Eilean Donan Castle, Loch Maree
Route & Erlebnisse: Erst ein stiller Panorama-Stopp am Loch Loyne, dann das Postkarten-Highlight Eilean Donan Castle.
Loch Loyne – stille Wasserfläche, große Highlands-Kulisse (und kaum Trubel)
Loch Loyne liegt in den Northwest Highlands zwischen Glen Garry und Glen Cluanie, und die A87 läuft auf der Ostseite direkt am Loch entlang – ideal für den „kurz anhalten, aussteigen, staunen“-Moment.
Stimmung: Weit, ruhig, oft windig – mit Bergen als Hintergrund und dieser typischen „hier passiert nichts, aber genau das ist toll“-Atmosphäre.
Landschaft: Moorige Ufer, steinige Spots und ein Panorama, das je nach Wetter von „sanft“ zu „episch“ umschaltetTipp: Perfekt als Fotostopp auf dem Weg Richtung Skye/Kintail – besonders wenn das Licht durch die Wolken bricht (Highland-Disco, nur in langsam).
Eilean Donan Castle – Schottland-Ikone auf der Insel (mit maximaler Postkarten-Power)
Eilean Donan ist diese Burg, bei der selbst Menschen ohne Burgen-Interesse kurz innehalten: auf einer kleinen Insel gelegen, mit Brücke verbunden und umgeben von Wasser und Bergen – klassischer geht’s kaum.
Die Lage: Der Mix aus Loch-/Meeresarmen, Bergen und der Silhouette der Burg ist genau der Grund, warum sie so oft fotografiert wird.
Geschichte & Heute: Die Anlage, wie man sie heute sieht, wurde im frühen 20. Jahrhundert restauriert und 1932 formal fertiggestellt – also „historisch“ und zugleich erstaunlich „modern wiederaufgebaut“.
Erlebnis: Kurz am Ufer bleiben lohnt sich fast genauso wie der Besuch drinnen – einfach, weil sich die Perspektive mit jeder Wolke verändert.
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Tag 11 – 26. August 2025 Oban, Glenfinnan Viaduct, Neptunes Staircase
Route & Erlebnisse: „Highlands & Küste“-Dreiklang: Oban als Hafen- und Genussstopp, dann Glenfinnan fürs große Filmset-Gefühl und zum Schluss Neptunes Staircase als Technik-Highlight am Wasser.
Fort Williams
Fort William liegt wie eine kleine, robuste Schaltzentrale am Ende von Loch Linnhe – dort, wo die Highlands anfangen, ernst zu werden: mehr Berge, mehr Wetter, mehr „Ach, DAS nennt man also Wind“. Historisch ist der Ort eng mit der britischen Präsenz in den Highlands verbunden: Aus einem militärischen Stützpunkt entwickelte sich eine Siedlung, die lange Zeit vor allem strategisch wichtig war – heute ist Fort William vor allem das Tor zu Ben Nevis und zur dramatischen Landschaft von Glen Nevis. Zwischen Meerarm, Moor und Gipfeln fühlt sich die Stadt an wie ein Ausgangspunkt für alles, was nach Abenteuer riecht: Wanderungen zu Wasserfällen und Aussichtspunkten, Fahrten entlang der Uferstraße mit ständigem „kurz anhalten fürs Foto“, und am Abend dieses angenehm bodenständige Highland-Stadtgefühl – ein bisschen Outdoor-Hub, ein bisschen Hafen, ein bisschen „wir schaffen das, egal wie das Wetter heute meint“.
Glenfinnan Viaduct – der Moment, in dem alle gleichzeitig die Kamera zücken
Das Glenfinnan Viaduct ist Ikone: diese elegante Bogenbrücke in einer weiten Highland-Landschaft, wo man automatisch langsamer geht, weil der Blick ständig hängenbleibt.
Aussichtspunkt: Ein kurzer Spaziergang bringt dich zu dem Spot, von dem aus das Viadukt am schönsten wirkt – und ja: da stehen fast immer Menschen mit hoffnungsvollen Teleobjektiven.
Film-Vibes: Selbst ohne „Zauberzug“-Gedanken hat die Szene etwas Spektakuläres: grün, weit, dramatisch, und je nach Wetter richtig episch.
Timing: Wenn ein Zug kommt, wird’s kurz still … und dann klickt es überall. (Schottlands freundlichste Foto-Flashmob-Disziplin.)
Neptunes Staircase – Schleusen-Show am Caledonian Canal
Neptunes Staircase ist ein kleines Ingenieurs-Spektakel: eine lange Kaskade von Schleusen, die Boote wie auf einer Wasser-Treppe anhebt oder absenkt.
Technik zum Zuschauen: Du stehst da und merkst plötzlich, wie spannend Wasserstand sein kann – wenn tonnenschwere Boote ganz gemütlich „aufsteigen“. Kommt aber leider nicht mehr so häufig vor.
Spazierweg: Entlang der Schleusen lässt sich wunderbar laufen, mit Blick auf Kanal, Boote und (bei gutem Wetter) die Berge rund um Fort William.
Stimmung: Ein entspannter Kontrast zu den großen Naturmomenten – weniger „Wildnis“, mehr „clever gebaut“, aber genauso schottisch.
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Oban – Hafenstadt mit Inselblick und „Gateway“-Vibes
Oban ist die Sorte Ort, die sich sofort nach Ankommen anfühlt: lebendiger Hafen, Möwen-Oper im Hintergrund, Fähren Richtung Inseln – und überall dieser salzige Westküsten-Look.
Hafen & Promenade: Perfekt zum Schlendern, Fisch-&-Chips (oder was Feineres) und „mal kurz aufs Wasser starren“.
Insel-Tor: Oban ist ein Knotenpunkt – von hier geht’s weiter nach Mull, Iona & Co. Selbst wenn man nicht übersetzt, spürt man das Insel-Feeling.
Stadtbild: Eine Mischung aus gemütlich und geschäftig, mit vielen kleinen Ecken, wo man sich gern noch einen Kaffee „für die Hand“ holt.
Tag 12 – 27. August 2025 Dunollie Lighthouse, McCaigs Tower and Battery Hill
Route & Erlebnisse: Kurzer Küstenspaziergang zum Dunollie Lighthouse, dann rauf auf Battery Hill – oben warten McCaig’s Tower und der beste „Oban-von-oben“-Blick.
Oban und Wanderung zum Dunollie Lighthouse – kleiner Leuchtturm, großer Meerblick
Das Dunollie Lighthouse sitzt am nördlichen Rand von Oban direkt am Ufer – ein „Minor Light“, aber als Fotomotiv ziemlich groß raus. Es wurde 1891/1892 vom Northern Lighthouse Board unter den Stevenson-Ingenieuren gebaut und markiert die nördliche Einfahrt nach Oban Bay bzw. in den Sound of Kerrera.
Der Weg ist das Ziel: Ein perfekter Mini-Abstecher vom Hafen/Corran Esplanade aus – einmal frische Luft tanken, Möwen-Kommentare inklusive.
Die Kulisse: Wasser, Insel Kerrera gegenüber, und im Hintergrund oft die Silhouette von Dunollie (Castle-Gegend) – „Schottland in einem Bild“.
Stimmung: Besonders schön bei tief stehender Sonne oder wenn die Wolken dramatisch tun (was sie an der Westküste erstaunlich zuverlässig beherrschen).
McCaig’s Tower – Obans steinerner Hingucker auf Battery Hill
McCaig’s Tower (auch „McCaig’s Folly“) thront oben auf Battery Hill und ist dieses markante Rundbau-Ding, das man unten in der Stadt sieht und sofort denkt: „Da muss ich rauf.“ Er wurde ab 1897 von John Stuart McCaig in Auftrag gegeben – als Denkmal für die Familie und gleichzeitig als Winter-Arbeitsbeschaffung für lokale Steinmetze.
Das Erlebnis: Drinnen ist heute eine ruhige Gartenanlage – draußen herum: Panorama über Oban Bay und die Inseln.
Der Charakter: Unvollendet, aber genau deshalb so charmant – wie ein römisches Kolosseum, das beschlossen hat, lieber Aussichtspunkt zu sein.
Hinweg: Klassisch zu Fuß über „Jacob’s Ladder“ (ja, es sind viele Stufen) oder gemütlicher per Straße/kürzerem Walk.
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Tag 13 – 28. August 2025 Kilchurn Castle, Inveraray Castle, Loch Long, Stirling Castle
Route & Erlebnisse: Vom majestätischen Kilchurn Castle direkt ans Ufer von Loch Long, weiter zum prächtigen Inveraray Castle und schließlich der imposante Aufstieg zum historischen Stirling Castle
Kilchurn Castle – Schottlands „Ruine mit Charakter“
Kilchurn Castle steht einsam und stolz am westlichen Ende von Loch Awe, umrahmt von den Schottischen Highlands. Es ist ein klassisches Beispiel für ein „romantisches“ Castle, das sich dank seiner Lage und Atmosphäre in jedes Highland-Abenteuer einfügt.
Lage: Die Ruine thront auf einer kleinen Halbinsel im Loch – der Blick von der Uferstraße auf die Burg ist fast schon ikonisch.
Erlebnis: Es gibt etwas sehr Filmisches, wenn man durch die Ruinen geht, die Mauern hinaufklettert und sich vorstellt, wie das Leben hier im 15. Jahrhundert ausgesehen haben muss.
Tipps: Perfekt für Fotos – besonders bei Nebel, der der Szenerie noch mehr Dramatik verleiht.
Inveraray Castle – ein Schloss mit grandiosem Uferblick
Inveraray Castle ist ein echtes Highlight entlang der Westküste und der perfekte Kontrast zu den ruinösen Kilchurn: prachtvoll, gut erhalten und von einem wunderschönen Garten umgeben. Es ist das Zuhause des Herzogs von Argyll und ein wunderbares Beispiel für die Georgianische Architektur.
Das Schloss: Mit seiner weißen Fassade, den Türmchen und dem hohen Turm, der sich in den Himmel reckt, ist Inveraray ein echtes Märchenschloss.
Landschaft: Vom Schloss aus hat man einen grandiosen Blick auf den Loch Fyne, und die Umgebung bietet zahlreiche Wander- und Fotomöglichkeiten.
Erlebnis: Der Besuch lässt sich wunderbar mit einem Spaziergang durch den angrenzenden Park und Garten kombinieren
Loch Long – schmal, aber episch
Loch Long verläuft tief in die Highlands hinein und zeichnet sich durch seine enge, dramatische Form aus. Er wird oft übersehen, weil er „im Schatten“ von größeren Gewässern wie Loch Lomond steht, bietet aber seinen eigenen, ruhigen Charme.
Landschaft: Umrahmt von steilen Hügeln, ist Loch Long ein Ort, an dem man leicht innehalten und sich von der friedlichen Ruhe des Wassers einfangen lassen kann.
Erlebnis: Ideal für einen ruhigen Moment beim Fahren, Wandern oder für einen kurzen Stopp an einem der vielen Aussichtspunkte.
Stirling Castle – historisch und imposant
Stirling Castle ist ein echter „Game-Changer“: Direkt auf einem Felsen hoch über der Stadt, bietet dieses Schloss einen atemberaubenden Blick auf das Umland. Historisch bedeutend, da hier Schottlands Könige gekrönt wurden – darunter Jakob VI. und Maria Stuart.
Lage: Die Burg thront hoch über der Stadt Stirling, was sie von weitem schon imposant wirken lässt.
Geschichte: Hier spielte sich vieles ab, was die schottische Geschichte prägte – von Schlachten bis zu königlichen Zeremonien.
Erlebnis: Die Ausstellungen im Schloss sind hervorragend und bieten einen tiefen Einblick in die Geschichte Schottlands – besonders wenn man durch die eindrucksvolle Innenarchitektur geht.
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Tag 14 – 29. August 2025 Edinburgh, Calton Hill
Route & Erlebnisse: Edinburgh und Calton Hill bieten die perfekte Mischung aus Stadtflair, Geschichte und Natur. Ein Ort, an dem man immer wieder neu entdecken kann – egal, ob bei einem Rundgang durch die Straßen oder beim Blick auf die Stadt von oben.
Edinburgh – Geschichte, Kultur und das schottische „Stadt-Feeling“
Edinburgh ist die schottische Hauptstadt, wo Geschichte auf modernes Leben trifft: mittelalterliche Straßen, imposante Gebäude und viele Ecken, die sich wie ein offenes Buch voller Geschichten lesen lassen.
Die Altstadt: Besonders rund um die Royal Mile und das Edinburgh Castle fühlt sich alles wie ein Spaziergang durch die Geschichte an.
Atmosphäre: Edinburgh lebt von seinen festlichen Veranstaltungen (wie das Edinburgh Festival), der kulturellen Szene und den historischen Schätzen.
Tipp: Unbedingt durch die engen Gassen und Treppen gehen, die einen in eine andere Zeit entführen.
Calton Hill – der perfekte Aussichtspunkt über Edinburgh
Calton Hill bietet einen der besten Panoramablicke auf Edinburgh – nicht nur auf das Schloss und die Altstadt, sondern auch auf den Firth of Forth und die umliegenden Hügel.
Der Aufstieg: Es dauert nur etwa 10–15 Minuten, um den Hügel zu erklimmen, aber der Blick ist es absolut wert.
Die Aussicht: Vom Gipfel sieht man das Edinburgh Castle, das Parliament und viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt – alles eingebettet in das weite, grüne Hochland.
Bauwerke auf dem Hügel: Der National Monument und das Old Observatory verleihen dem Aussichtspunkt noch mehr Charakter.
Stimmung: Besonders bei Sonnenuntergang wird der Blick spektakulär – die Goldtöne auf der Stadt, mit den Highlands im Hintergrund.
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Tag 15 – 30. August 2025 Greyfriars Kirkyard, Castle Hill, Edinburgh Castle
Route & Erlebnisse: Vom mystischen Greyfriars Kirkyard über die historische Castle Hill hinauf zum beeindruckenden Edinburgh Castle – ein Stadtspaziergang voller Geschichte und Geheimnisse.
Greyfriars Kirkyard – der mystische Friedhof von Edinburgh
Greyfriars Kirkyard ist mehr als nur ein Friedhof – es ist ein Ort voller Geschichte, Legenden und schottischer Atmosphäre.
Die Geschichte: Bekannt für den Hundenamen „Greyfriars Bobby“, der als treuer Begleiter seinem verstorbenen Besitzer über Jahre hinweg das Grab bewachte.
Das Ambiente: Der Friedhof ist von alten, moosbedeckten Grabsteinen gesäumt und bietet eine mystische Atmosphäre. Der Blick auf die Greyfriars Kirk und das Edinburgh Castle im Hintergrund macht den Ort noch eindrucksvoller.
Legenden: Hier finden sich viele Geschichten, und es wird oft gesagt, dass der Friedhof und die angrenzende Kirche der Ursprung von allerlei schottischen Geistergeschichten sind. Die Verbindung zwischen den Harry Potter-Büchern und dem Greyfriars Kirkyard in Edinburgh ist vor allem literarisch und symbolisch. Die berühmte J.K. Rowling soll sich bei der Namenswahl einiger Charaktere von den Grabsteinen auf diesem Friedhof inspirieren lassen haben.
Tom Riddle: Der Name von Lord Voldemort stammt von einem Grabstein auf Greyfriars Kirkyard. Auf dem Grab des Thomas Riddell (1797–1806) entdeckte Rowling den Namen „Tom Riddle“, der ihr als Vorlage für den jungen Voldemort diente.
Bobby: Der Hund Greyfriars Bobby, der als treuer Hund bekannt wurde, der jahrelang das Grab seines Besitzers bewachte, könnte eine Inspiration für den Hundefreund Fang aus den Harry Potter Büchern gewesen sein.
Castle Hill – die historische Straße zum Edinburgh Castle
Castle Hill ist der Weg hinauf zum Edinburgh Castle, und ein Spaziergang hier ist wie eine Reise durch die schottische Geschichte.
Die Straße: Der Aufstieg führt durch eine der ältesten und bekanntesten Straßen der Stadt, die von beeindruckenden historischen Gebäuden gesäumt ist, darunter das St. Giles’ Cathedral und die Royal Mile.
Der Blick: Je höher man steigt, desto imposanter wird der Blick auf die Stadt und das umliegende Gelände. Es fühlt sich fast an wie der einzige Zugang zur „Festung Schottlands“.
Edinburgh Castle – das historische Wahrzeichen der Hauptstadt
Edinburgh Castle ist das wohl markanteste historische Wahrzeichen der Stadt und sitzt majestätisch auf einem Felsen, der von fast überall in Edinburgh sichtbar ist.
Geschichte und Bedeutung: Die Burg hat eine lange Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, und war Schauplatz vieler wichtiger Ereignisse in Schottlands Geschichte – von Krönungen bis zu militärischen Konflikten.
Die Ausstellungen: Inside findet man Schatzkammern, Juwelen und das berühmte Stone of Destiny, das bei Krönungszeremonien verwendet wurde.
Der Ausblick: Der Blick von den Burgmauern auf Edinburgh, das Holyrood Palace und den Arthur’s Seat ist legendär und zeigt die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive.
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