Japan – Kamakura

Auf einen Blick

Region: Kantō · Präfektur: Kanagawa

Charakter: Historische Shōgunatsstadt zwischen bewaldeten Hügeln und Sagami-Bucht.

Zeit: 1 Tag · Highlights: Großer Buddha, Hase-dera, Tsurugaoka Hachimangū und Zen-Tempel.

Kamakura ist eine historische Stadt in der Präfektur Kanagawa, etwa 50 Kilometer südwestlich von Tokio, an der Sagami-Bucht gelegen. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben, mit Bergen im Norden, Osten und Westen. Kamakura war von 1185 bis 1333 der Regierungssitz Japans und spielte eine zentrale Rolle in der japanischen Geschichte.

Während der Kamakura-Zeit (1185–1333) etablierte Minamoto no Yoritomo das erste Shogunat Japans, wodurch Kamakura zum politischen und kulturellen Zentrum des Landes wurde. Diese Epoche war geprägt von der Entwicklung des japanischen Feudalismus und dem Aufstieg der Samurai-Kriegerklasse. Nach dem Sturz des Hōjō-Clans im Jahr 1333 verlor Kamakura an Bedeutung, und der Regierungssitz wurde zurück nach Kyōto verlegt.

Heute ist Kamakura bekannt für seine zahlreichen gut erhaltenen Tempel und Schreine, darunter der berühmte Kōtoku-in mit der monumentalen Bronzestatue des Großen Buddha (Daibutsu), die im Jahr 1252 errichtet wurde. Weitere bedeutende Tempel sind der Kenchō-ji, der älteste Zen-Tempel in Kamakura, und der Engaku-ji, der für seine Shariden-Halle bekannt ist, die zu den Nationalschätzen Japans zählt.

Kamakura ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen, die die historische Atmosphäre, die schönen Strände und die Nähe zu Tokio schätzen. Die Stadt bietet eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen und Festen, die das reiche Erbe und die Traditionen der Region feiern.

Der Komyo-ji Tempel in Kamakura ist ein bedeutender Tempel der Jōdo-shū (Reines Land) Schule des Buddhismus1. Er wurde 1243 auf Anordnung des Shogunats unter der Herrschaft von Hōjō Tsunetoki gegründet. Der Tempel liegt in der Nähe der Strände am südöstlichen Ende der Stadt Kamakura und ist bekannt für seine beeindruckende Architektur und historische Bedeutung.

Der Komyo-ji Tempel wurde von Ryochu Shonin, dem dritten Oberhaupt der Jōdo-shū, gegründet. Während der Edo-Zeit wurde der Tempel als Haupttempel der Jōdo-shū im Kanto-Gebiet anerkannt. Der Tempelkomplex umfasst mehrere Gebäude, darunter das Haupttor (Sanmon), das 1847 erbaut wurde und eines der größten buddhistischen Tore in der Region ist.

Obwohl der Tempel nicht so bekannt ist wie einige andere Tempel in Kamakura, bietet er eine ruhige und spirituelle Atmosphäre, die Besucher anzieht, die die Geschichte und die religiöse Bedeutung des Ortes schätzen. Der Tempel ist auch für seine Nähe zum Zaimokuza-Strand bekannt, was ihn zu einem beliebten Ziel für Sommerbesucher macht.

Der Kamakura Daibutsu ist eine beeindruckende Bronzestatue des Buddha Amida, die im Kōtoku-in Tempel in Kamakura, Japan, steht. Diese Statue ist eine der bekanntesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Region Kanto.

Die Statue wurde im Jahr 1252 während der Kamakura-Zeit errichtet und ist mit einer Höhe von 11,3 Metern und einem Gewicht von 121 Tonnen die zweitgrößte Bronzestatue Japans. Ursprünglich war der Daibutsu in einer großen Tempelhalle untergebracht, die jedoch im Laufe der Jahrhunderte durch Taifune, Tsunamis und Erdbeben zerstört wurde. Seit dem Jahr 1498 steht die Statue im Freien und trotzt den Elementen.

Der Kamakura Daibutsu ist nicht nur ein beeindruckendes Kunstwerk, sondern auch ein Symbol für die buddhistische Lehre des Reinen Landes (Jōdo-shū). Besucher können das Innere der Statue gegen eine kleine Gebühr besichtigen und die ruhige, kontemplative Atmosphäre genießen.

Der Hase-dera Tempel in Kamakura, auch bekannt als Hase Kannon, ist ein bedeutender buddhistischer Tempel der Jōdo-shū (Reines Land) Schule. Der Tempel ist berühmt für seine beeindruckende, elfköpfige Statue der Kannon, der Göttin der Barmherzigkeit. Diese Statue ist mit einer Höhe von 9,18 Metern eine der größten Holzskulpturen in Japan und wurde aus massivem Kampferholz geschnitzt.

Der Tempel wurde im Jahr 736 gegründet und hat eine lange Geschichte als Pilgerort. Die Legende besagt, dass die Kannon-Statue von einem Mönch namens Tokudo aus einem großen Kampferbaum geschnitzt wurde. Eine der Statuen wurde im Hase-dera in Nara eingeschreint, während die andere auf das Meer hinausgeschickt wurde und schließlich in Kamakura an Land gespült wurde.

Das Tempelgelände erstreckt sich über einen Berghang und bietet von der oberen Ebene aus einen herrlichen Blick über die Bucht von Kamakura. Besucher können die verschiedenen Hallen und Schreine erkunden, darunter die Kannon-dō Halle, die Amida-dō Halle und die Benten-dō Halle, die der Göttin Benzaiten gewidmet ist. Besonders sehenswert ist auch die Grotte Benten-kutsu, in der viele kleine Figuren der Benten als Opfergaben aufgestellt sind.

Der Hase-dera Tempel ist nicht nur ein spiritueller Ort, sondern auch ein beliebtes Touristenziel, das für seine schönen Gärten und die atemberaubende Aussicht bekannt ist.

Kamakura ist bekannt für seine schönen Strände, die besonders im Sommer ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen sind. Die drei Hauptstrände in Kamakura sind Yuigahama, Zaimokuza und Koshigoe.

Yuigahama Beach ist der am günstigsten gelegene Strand, nur einen kurzen Spaziergang vom Zentrum Kamakuras entfernt. Er ist besonders beliebt zum Schwimmen, Sonnenbaden und Surfen. Während der Sommermonate gibt es hier zahlreiche Strandhütten, Cafés und Restaurants, die eine Vielzahl von Speisen und Getränken anbieten.

Zaimokuza Beach liegt östlich von Yuigahama und ist etwas weniger überlaufen. Hier kann man ebenfalls schwimmen und verschiedene Wassersportarten wie Stand-Up-Paddling, Wakeboarding und Kajakfahren ausprobieren. Der Strand bietet auch eine schöne Aussicht auf den Berg Fuji an klaren Tagen.

Koshigoe Beach ist bekannt für seine Nähe zum Fischereihafen, wo man frischen Fisch und Meeresfrüchte kaufen kann. Dieser Strand ist ideal für diejenigen, die eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen und die lokale Küche genießen möchten.

Die Strände von Kamakura sind nicht nur im Sommer attraktiv, sondern bieten das ganze Jahr über eine schöne Kulisse für Spaziergänge und Erholung.

Reiseplanung

Anreise & Mobilität

Kamakura ist von Tokyo gut per Bahn erreichbar. Viele Tempel liegen entlang verschiedener Achsen; Bahn, Enoden und Spazierwege lassen sich gut miteinander kombinieren.

Essen & Spezialitäten

Typisch sind Shirasu-Gerichte, Süßigkeiten und kleine Cafés rund um Komachi-dōri. Auch vegetarische Tempelküche ist in der Region vertreten.

Ausflüge & Kombinationen

Kamakura lässt sich gut mit Enoshima verbinden. Wer Tempel und Wanderwege intensiver erleben möchte, sollte statt eines kurzen Tagesausflugs einen ganzen Tag einplanen.

Tokyo – Sky Tree

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Region: Kantō · Präfektur: Tokyo

Einordnung: Sehenswürdigkeit innerhalb der Metropolpräfektur Tokyo – von historischen Vierteln bis zu moderner Architektur.

Für die Planung: Ziele nach benachbarten Stadtteilen bündeln und mit Bahn oder U-Bahn verbinden.

Der Tokyo Skytree (東京スカイツリー, Tōkyō Sukaitsurī) ist ein beeindruckender Fernsehturm im Stadtteil Sumida in Tokio. Mit einer Höhe von 634 Metern ist er der höchste Fernsehturm der Welt und das zweithöchste Bauwerk der Erde, nach dem Burj Khalifa in Dubai.

Der Bau des Tokyo Skytree begann im Jahr 2008 und wurde 2012 abgeschlossen. Der Turm dient als Rundfunk- und Fernsehsendeturm und ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt. Er verfügt über zwei Aussichtsplattformen: das Tembo Deck auf 350 Metern Höhe und das Tembo Galleria auf 450 Metern Höhe. Von diesen Plattformen aus bietet sich ein spektakulärer Blick über Tokio und bei klarem Wetter sogar bis zum Fuji.

Der Tokyo Skytree ist auch für seine innovative Architektur und Beleuchtung bekannt. Der Turm ist so konstruiert, dass er Erdbeben und starken Winden standhält. Die Beleuchtung des Turms wechselt regelmäßig und umfasst verschiedene Themen und Farben, die je nach Jahreszeit und besonderen Anlässen variieren. 

Am Fuße des Turms befindet sich das Tokyo Skytree Town, ein großes Einkaufs- und Unterhaltungszentrum mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und einem Aquarium. Der Tokyo Skytree zieht jährlich Millionen von Besuchern an und ist ein Muss für jeden Tokio-Reisenden.

Tokyo – Tower

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Region: Kantō · Präfektur: Tokyo

Einordnung: Sehenswürdigkeit innerhalb der Metropolpräfektur Tokyo – von historischen Vierteln bis zu moderner Architektur.

Für die Planung: Ziele nach benachbarten Stadtteilen bündeln und mit Bahn oder U-Bahn verbinden.

Der Tokyo Tower (東京タワー, Tōkyō Tawā) ist ein ikonischer Fernsehturm im Stadtteil Minato in Tokio. Er wurde 1958 nach dem Vorbild des Eiffelturms erbaut und ist mit einer Höhe von 332,9 Metern der zweithöchste freistehende Turm in Japan.

Der Turm dient nicht nur als Fernsehturm, sondern auch als beliebte Touristenattraktion. Er verfügt über zwei Aussichtsplattformen: das Hauptdeck in 150 Metern Höhe und das Top-Deck in 250 Metern Höhe. Von beiden Plattformen aus bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über Tokio, und bei klarem Wetter kann man sogar den Fuji sehen.

Der Tokyo Tower ist bekannt für seine auffällige Beleuchtung, die je nach Jahreszeit und Anlass variiert. Besonders beliebt ist die “Landmark Light”-Beleuchtung, die den Turm in warmen Orangetönen erstrahlen lässt.

Im unteren Bereich des Turms befindet sich das “Foot Town”, ein vierstöckiges Gebäude mit Souvenirläden, Restaurants, einem Aquarium und einem Wachsfigurenkabinett. Der Tokyo Tower zieht jährlich etwa drei Millionen Besucher an und ist ein Symbol für die moderne Entwicklung Tokios. 

Tokyo – Tsukiji

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Region: Kantō · Präfektur: Tokyo

Einordnung: Sehenswürdigkeit innerhalb der Metropolpräfektur Tokyo – von historischen Vierteln bis zu moderner Architektur.

Für die Planung: Ziele nach benachbarten Stadtteilen bündeln und mit Bahn oder U-Bahn verbinden.

Tsukiji (築地) ist ein bekannter Stadtteil in Tokio, der vor allem für seinen berühmten Fischmarkt, den Tsukiji-Fischmarkt (Tsukiji Shijō), bekannt ist. Der Markt war bis 2018 der größte Fischmarkt der Welt und ein bedeutendes Zentrum für den Handel mit Meeresfrüchten. 

Der Tsukiji-Fischmarkt bestand aus zwei Hauptbereichen: dem inneren Markt, wo Großhandelsgeschäfte und die berühmten Thunfischauktionen stattfanden, und dem äußeren Markt, der aus zahlreichen Einzelhandelsgeschäften und Restaurants bestand. Hier konnten Besucher frischen Fisch, Meeresfrüchte und andere kulinarische Köstlichkeiten genießen.

Obwohl der Großhandelsmarkt 2018 nach Toyosu verlegt wurde, bleibt der äußere Markt in Tsukiji bestehen und ist weiterhin ein beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische. Der äußere Markt bietet eine Vielzahl von Ständen, die frische Produkte, Küchenutensilien und traditionelle japanische Speisen verkaufen.

Tsukiji hat eine reiche Geschichte, die bis ins Jahr 1657 zurückreicht, als das Gebiet nach dem Großen Feuer von Meireki durch Landgewinnung aus der Bucht von Tokio geschaffen wurde. Der Name “Tsukiji” bedeutet wörtlich “gebautes Land”.

Tokyo – Kaiserpalast

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Region: Kantō · Präfektur: Tokyo

Einordnung: Sehenswürdigkeit innerhalb der Metropolpräfektur Tokyo – von historischen Vierteln bis zu moderner Architektur.

Für die Planung: Ziele nach benachbarten Stadtteilen bündeln und mit Bahn oder U-Bahn verbinden.

Der Kaiserpalast in Tokio (皇居, Kōkyo) ist die offizielle Residenz des Tennō, des japanischen Kaisers. Er befindet sich im zentralen Stadtteil Chiyoda auf dem Gelände der ehemaligen Burg Edo.

Der Palastkomplex umfasst mehrere Gebäude, darunter die Residenzen der kaiserlichen Familie, Verwaltungsgebäude und weitläufige Gärten. Die Ostgärten (Kōkyo Higashi Gyoen) sind das ganze Jahr über für die Öffentlichkeit zugänglich und bieten einen Einblick in die historische Architektur und Landschaftsgestaltung. Besonders beeindruckend sind die Überreste der ursprünglichen Burgmauern und der Hauptturm (Tenshudai).

Der Kaiserpalast ist von einem breiten Wassergraben und massiven Steinmauern umgeben, die einst zur Verteidigung der Burg dienten. Zwei der bekanntesten Brücken, die zum Palast führen, sind die Nijūbashi (Doppelbrücke) und die Seimon Ishibashi (Haupttor-Steinbrücke). Diese Brücken sind beliebte Fotomotive und Symbole des Palastes.

Obwohl der Großteil des Palastgeländes für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, gibt es spezielle Tage, an denen Besucher das innere Gelände betreten können, wie zum Beispiel am Geburtstag des Kaisers (23. Februar) und an Neujahr (2. Januar). An diesen Tagen versammeln sich Tausende von Menschen, um einen Blick auf die kaiserliche Familie zu erhaschen. 

Tokyo – Hamarikyu koen

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Region: Kantō · Präfektur: Tokyo

Einordnung: Sehenswürdigkeit innerhalb der Metropolpräfektur Tokyo – von historischen Vierteln bis zu moderner Architektur.

Für die Planung: Ziele nach benachbarten Stadtteilen bündeln und mit Bahn oder U-Bahn verbinden.

Der Hamarikyu-Park (浜離宮恩賜庭園, Hama-rikyū Onshi Teien) ist ein wunderschöner, historischer Garten im Stadtteil Chūō in Tokio. Ursprünglich als Jagdgebiet für die Tokugawa-Shogune angelegt, wurde der Park 1946 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

Der Park erstreckt sich über eine Fläche von etwa 250.216 m² und ist bekannt für seinen Gezeitenteich (Shioiri-no-ike), der mit Salzwasser aus der Bucht von Tokio gespeist wird. Dieser Teich ist einzigartig, da er der letzte seiner Art aus der Edo-Zeit in Tokio ist.

Ein weiteres Highlight des Parks ist das traditionelle Teehaus Nakajima-no-ochaya, das auf einer Insel im Teich liegt und Besucher einlädt, Matcha-Grüntee und traditionelle japanische Süßigkeiten zu genießen. Der Park bietet auch saisonale Blumenfelder, darunter Pfingstrosen, Raps und Kosmeen, die das ganze Jahr über blühen.

Der Hamarikyu-Park ist leicht erreichbar, nur wenige Gehminuten von den Bahnhöfen Shimbashi und Shiodome entfernt. Er bietet eine ruhige Oase inmitten der geschäftigen Metropole und ist ein beliebter Ort für Spaziergänge und Erholung.

Tokyo Asakusa Schrein

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Region: Kantō · Präfektur: Tokyo

Einordnung: Sehenswürdigkeit innerhalb der Metropolpräfektur Tokyo – von historischen Vierteln bis zu moderner Architektur.

Für die Planung: Ziele nach benachbarten Stadtteilen bündeln und mit Bahn oder U-Bahn verbinden.

Der Asakusa-Schrein (浅草神社, Asakusa-jinja) ist ein bedeutender Shintō-Schrein im Stadtteil Asakusa im Taito-Bezirk von Tokio. Er befindet sich direkt neben dem berühmten buddhistischen Tempel Sensō-ji und wurde im Jahr 1649 von Tokugawa Iemitsu errichtet. 

Der Schrein ist den drei Männern gewidmet, die der Legende nach für die Errichtung des Sensō-ji verantwortlich waren: den Brüdern Hinokuma Hamanari und Hinokuma Takenari sowie ihrem Dorfvorsteher Haji no Nakatomo. Diese Männer sollen im Jahr 628 eine Statue der Bodhisattva Kannon im Sumida-Fluss gefunden haben, was zur Gründung des Sensō-ji führte.

Ein besonderes Ereignis im Asakusa-Schrein ist das Sanja Matsuri, eines der größten und lebhaftesten Feste Tokios, das jedes Jahr im Mai stattfindet. Während dieses Festes werden etwa 100 tragbare Schreine (Mikoshi) durch die Straßen von Asakusa getragen, begleitet von Musik, Tanz und einer festlichen Atmosphäre.

Der Asakusa-Schrein ist ein wichtiger kultureller und historischer Ort, der sowohl von Einheimischen als auch von Touristen besucht wird. Er bietet einen faszinierenden Einblick in die religiösen Traditionen und die Geschichte Japans.

Japan – Owakudani

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Region: Kantō · Präfektur: Kanagawa

Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Hakone, Kamakura oder an der Sagami-Bucht.

Für die Planung: Hakone-Ziele am besten als zusammenhängende Rundtour planen; für Kamakura eignen sich kompakte Tempel- und Schreinrouten.

Owakudani liegt nördlich des Asino-Sees und ist bekannt für seine vulkanischen Thermalquellen. Eigentlich reist man ja in diese Gegend, um den Fuji-san zu sehen. Trotzdem lohnt sich ein Abstecher nach Owakudani – vorausgesetzt, man hat was übrig für üble Gerüche. Genau davon gibt es hier nämlich eine Menge. Die vulkanischen Aktivitäten in Owakudani äußern sich in Form von blubberndem Schlamm, aus dem dampfende, nach faulen Eiern (Schwefelwasserstoff) riechende Wolken steigen. Die schwarzen Eier, die hier verkauft werden, wurden in dem brodelnden Schlamm gekocht und sollen angeblich Heilwirkung besitzen. Über den Reiz eines Rundganges durch diese karge Felsenlandschaft kann man sicherlich streiten aber der Blick auf den Fuji (sofern man ihn gerade mal sieht …) entschädigt für einiges.

Shibuya – Tokyo

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Region: Kantō · Präfektur: Tokyo

Einordnung: Sehenswürdigkeit innerhalb der Metropolpräfektur Tokyo – von historischen Vierteln bis zu moderner Architektur.

Für die Planung: Ziele nach benachbarten Stadtteilen bündeln und mit Bahn oder U-Bahn verbinden.

Shibuya ist ein lebhafter Stadtteil in Tokio, der für seine trendigen Geschäfte, Restaurants und das pulsierende Nachtleben bekannt ist. Ein besonders berühmtes Wahrzeichen von Shibuya ist die Shibuya-Kreuzung (渋谷スクランブル交差点, Shibuya Sukuranburu Kōsaten), die oft als die geschäftigste Fußgängerüberquerung der Welt bezeichnet wird.

Die Shibuya-Kreuzung befindet sich direkt vor dem Hachikō-Ausgang des Shibuya-Bahnhofs und ist ein beeindruckendes Schauspiel, bei dem sich bei jedem Ampelwechsel bis zu 3.000 Menschen gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen über die Straße bewegen. Diese “Scramble Crossing” ist ein Symbol für die Dynamik und Energie Tokios und zieht täglich Tausende von Touristen an.

Rund um die Kreuzung befinden sich zahlreiche große Bildschirme und Leuchtreklamen, die an den Times Square in New York erinnern. Ein beliebter Treffpunkt in der Nähe ist die Statue von Hachikō, einem treuen Hund, der jeden Tag auf die Rückkehr seines verstorbenen Besitzers wartete.

Die Shibuya-Kreuzung ist auch ein beliebter Drehort für Filme und Musikvideos und wurde unter anderem in “Lost in Translation” und “The Fast and the Furious: Tokyo Drift” gezeigt. Viele Cafés und Restaurants in der Umgebung bieten einen hervorragenden Blick auf die Kreuzung, sodass man das Treiben in Ruhe beobachten kann.

Meiji Jingu – Tokyo

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Region: Kantō · Präfektur: Tokyo

Einordnung: Sehenswürdigkeit innerhalb der Metropolpräfektur Tokyo – von historischen Vierteln bis zu moderner Architektur.

Für die Planung: Ziele nach benachbarten Stadtteilen bündeln und mit Bahn oder U-Bahn verbinden.

Der Meiji-Schrein (明治神宮, Meiji Jingū) ist ein bedeutender Shintō-Schrein im Stadtteil Shibuya in Tokio. Er ist den Seelen von Kaiser Meiji und seiner Frau, Kaiserin Shōken, gewidmet. Der Schrein wurde 1920 eingeweiht, nachdem Kaiser Meiji 1912 und Kaiserin Shōken 1914 verstorben waren.

Der Schrein ist von einem weitläufigen, 70 Hektar großen Waldgebiet umgeben, das aus über 100.000 Bäumen besteht, die aus ganz Japan gespendet wurden. Dieses grüne Refugium bietet eine ruhige Oase inmitten der geschäftigen Metropole Tokio.

Der Meiji-Schrein ist bekannt für seine traditionellen Hochzeitszeremonien und zieht jährlich Millionen von Besuchern an, besonders während des Neujahrsfestes (Hatsumōde), wenn etwa drei Millionen Menschen den Schrein besuchen. Ein weiteres Highlight ist das Meiji Jingu Museum, das Artefakte und persönliche Gegenstände des Kaiserpaares ausstellt.

Der Schrein besteht aus mehreren Gebäuden, darunter das Hauptheiligtum (Honden), das Schatzhaus (Homotsuden) und das Torii, das größte Holztor Japans. Der Schrein ist ein wichtiger Ort für Shintō-Zeremonien und Feste, darunter das Meiji Jingu Herbstfest, das am 3. November, dem Geburtstag von Kaiser Meiji, gefeiert wird.

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