Schloss Schwetzingen
Schloss Schwetzingen liegt zwischen Mannheim und Heidelberg und ist besonders für seinen weitläufigen Schlossgarten bekannt. Barocke Repräsentation, französische Gartenkunst und englischer Landschaftsstil verbinden sich hier zu einem außergewöhnlichen Ensemble.
Blütezeit
18. Jahrhundert unter Kurfürst Carl Theodor.
Highlights
Schlossgarten, Rokokotheater, Moschee und Apollotempel.
Zeitbedarf
Drei bis vier Stunden, für Gartenfreunde länger.
Lage
Vom Wasserschloss zur Sommerresidenz
Eine Wasserburg ist bereits im 14. Jahrhundert belegt. Nach Zerstörungen im 17. Jahrhundert wurde die Anlage wiederaufgebaut. Unter Kurfürst Carl Theodor erlebte Schwetzingen im 18. Jahrhundert seine größte Blüte als Sommerresidenz des kurpfälzischen Hofes.
Gartenkunst und Bauwerke
Der Schlossgarten ist der eigentliche Höhepunkt. Strenge barocke Achsen gehen in landschaftlich gestaltete Bereiche über. Zu den markantesten Bauwerken gehören die Gartenmoschee mit Minaretten, Apollotempel, Merkurtempel und Badhaus. Im Schloss selbst sind historische Wohnräume und das Rokokotheater sehenswert.
Besuchstipp: Im Frühjahr ist die Blüte der Zierkirschen rund um die Moschee besonders beliebt. Für den Garten sollte deutlich mehr Zeit eingeplant werden als für das Schloss allein.





















