Münster
Münster liegt im westlichen Münsterland und ist für seine historische Altstadt, den Prinzipalmarkt, zahlreiche Kirchen und eine ausgeprägte Fahrradkultur bekannt. Die Stadt verbindet mittelalterliche Stadtgeschichte, barocke Architektur, Universität und moderne Kunst.
Geschichte
Die Stadt entstand um ein im 8. Jahrhundert gegründetes Kloster, von dem sich auch der Name Münster ableitet. Im Mittelalter entwickelte sie sich zu einem wichtigen Bischofssitz und Handelszentrum. Als Mitglied der Hanse gewann Münster wirtschaftlich und politisch an Bedeutung.
Eine zentrale Rolle spielte die Stadt während der Täuferherrschaft von 1534 und 1535. Wenige Jahrzehnte später war Münster gemeinsam mit Osnabrück Schauplatz der Friedensverhandlungen, die 1648 den Dreißigjährigen Krieg beendeten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt schwer zerstört, danach jedoch in wesentlichen Teilen nach historischem Vorbild wiederaufgebaut.
Sehenswürdigkeiten
Der Prinzipalmarkt mit seinen Giebelhäusern und Bogengängen bildet das Herz der Altstadt. Im Historischen Rathaus befindet sich der Friedenssaal, der an den Westfälischen Frieden erinnert. Unmittelbar daneben liegt die Lambertikirche, an deren Turm die Käfige der hingerichteten Täuferführer hängen.
Zu den weiteren Höhepunkten gehören der St.-Paulus-Dom mit Domplatz und astronomischer Uhr, die barocke Clemenskirche, das Erbdrostenhof-Palais und das fürstbischöfliche Schloss. Die Promenade führt als grüner Ring um die Altstadt. Aasee, Hafenviertel, LWL-Museum für Kunst und Kultur und die Skulptur-Projekte zeigen die moderne Seite Münsters.
Besuch
Für Altstadt, Dom und Friedenssaal ist ein voller Tag sinnvoll. Mit Aasee, Museen, Hafen oder einer Fahrradtour durch das Münsterland lassen sich gut zwei bis drei Tage gestalten.
Bilder aus Münster
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