Miho no Matsubara (三保松原) – Pinienwald an der Suruga-Bucht
Auf einen Blick: Miho, Shimizu-ku · Shizuoka · Sehenswürdigkeit auf der Japanreise 2026.
Miho no Matsubara verbindet einen langen Küstenstreifen an der Suruga-Bucht mit Tausenden dunkler Kiefern. Bei guter Sicht erhebt sich jenseits des Meeres der Fuji – ein Bild, das seit Jahrhunderten in der japanischen Malerei und Dichtung auftaucht.
Geschichte und Bedeutung
Auf rund sieben Kilometern Küste stehen Zehntausende Kiefern. Die Landschaft gehört als Bestandteil der Stätte „Fujisan – heiliger Ort und Quelle künstlerischer Inspiration“ seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Blick wurde unter anderem durch Farbholzschnitte von Utagawa Hiroshige bekannt.
Sehenswertes vor Ort
Eine zentrale Rolle spielt die Sage von der Hagoromo: Ein himmlisches Wesen hängt sein Federgewand an eine Kiefer, ehe ein Fischer es entdeckt. Der Strand, der Wald und die offene Bucht vermitteln zusammen ein eindrucksvolles Landschaftserlebnis; der Fuji ist allerdings nur bei passender Sicht klar zu erkennen.
Unser Besuch auf der Japanreise 2026
Auf unserer Fahrt von Fujinomiya nach Hamamatsu hielten wir hier am 9. Oktober. In der Nähe gab es anschließend ein sehr leckeres Mittagessen mit Fisch und Meeresfrüchten im Maguro Dining Haguruma.
Besucht: 9. Oktober 2026 · Ort: Miho, Shimizu-ku · Shizuoka · Quelle: Japan National Tourism Organization – Miho no Matsubara.