Japan – Natur: Bambuswälder

Bambuswälder gehören zu den markantesten Landschaftsbildern Japans. Besonders bekannt ist Arashiyama bei Kyoto, doch Bambus spielt auch als Nutzpflanze, Baumaterial und Gestaltungselement eine wichtige Rolle.

Arashiyama

Der Bambushain in Arashiyama ist der bekannteste Ort dieser Art und lässt sich gut mit Tempeln und dem Katsura-Fluss verbinden.

Kulturpflanze

Bambus wird für Zäune, Haushaltsgegenstände, Handwerk, Gartenbau und in jungen Trieben auch als Lebensmittel genutzt.

Besondere Atmosphäre

Hohe, dicht stehende Halme filtern Licht und Wind. Dadurch entsteht ein sehr eigener, fast geschlossener Landschaftsraum.

Bambus zwischen Natur und Gestaltung

Bambus wächst schnell und bildet dichte Bestände. In traditionellen Gärten wird er häufig bewusst eingesetzt, gleichzeitig müssen Bestände gepflegt werden, weil sich manche Arten stark ausbreiten können. Das charakteristische Rascheln der Halme und die vertikale Struktur machen Bambushaine besonders eindrucksvoll.

Arashiyama sinnvoll besuchen

Der bekannte Hain liegt im Westen von Kyoto. Früh am Morgen ist die Atmosphäre meist ruhiger. Arashiyama lohnt sich nicht nur wegen des Bambus: Tempel, Gärten, Flusslandschaft und bewaldete Hügel machen den Stadtteil zu einem vielseitigen Natur- und Kulturziel.

Fototipp: Für die Wirkung des Bambus sind Perspektiven entlang der hohen Halme oft interessanter als reine Weitwinkelaufnahmen des Weges.