Japan – Natur: Onsen und Geothermie

Onsen und Geothermie sind eine direkte Folge der vulkanischen Aktivität Japans. Heiße Quellen prägen ganze Reiseorte und verbinden Naturerlebnis, Badekultur und traditionelle Übernachtungsformen.

Heiße Quellen

Grundwasser wird im vulkanisch aktiven Untergrund erwärmt und tritt mineralreich wieder an die Oberfläche.

Ryokan und Badekultur

Viele traditionelle Gasthäuser verbinden Tatami-Zimmer, Kaiseki-Abendessen und eigene Innen- oder Außenbäder.

Typische Regionen

Hakone und Beppu gehören zu den bekanntesten Onsenregionen des Landes.

Hakone und Beppu

Hakone verbindet vulkanische Landschaften, den Ashi-See und zahlreiche Ryokan. Beppu auf Kyūshū ist dagegen für eine außergewöhnlich hohe Dichte an heißen Quellen und sichtbaren Dampfaustritten bekannt. Die sogenannten „Höllen“ von Beppu sind keine Badeanlagen, sondern geothermische Schaustellen mit unterschiedlich gefärbten heißen Becken.

Onsen richtig erleben

Vor dem Bad wird der Körper gründlich gewaschen; Badekleidung ist in traditionellen Onsen meist nicht vorgesehen. Das kleine Handtuch bleibt außerhalb des Beckens. Die genauen Regeln können je nach Anlage variieren, insbesondere beim Umgang mit Tattoos.

Vertiefung: Die kulturellen Regeln findest du auch auf der Seite Etikette im Bad.