Hase-dera (長谷寺) – Kamakura
Auf einen Blick
Region: Kantō · Präfektur: Kanagawa
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Hakone, Kamakura oder an der Sagami-Bucht.
Für die Planung: Hakone-Ziele am besten als zusammenhängende Rundtour planen; für Kamakura eignen sich kompakte Tempel- und Schreinrouten.
Der Hase-dera gehört zu den eindrucksvollsten Tempeln Kamakuras. Die Anlage zieht sich den grünen Hang des Kannon-zan hinauf. Tempelhallen, kleine Jizō-Figuren, Wasserbecken und die Aussicht über die Sagami-Bucht verbinden religiöse Tradition und Landschaft.
Geschichte und Bedeutung
Die Gründung wird auf das Jahr 736 zurückgeführt. Im Mittelpunkt steht die 9,18 Meter hohe, elfköpfige Kannon, eine der größten Holzskulpturen dieser Art in Japan. Der weitläufige Tempelgarten verändert seinen Charakter mit den Jahreszeiten; besonders bekannt ist der Hang mit Hortensien.
Sehenswertes vor Ort
Neben der Kannon-dō sind die kleine Benten-kutsu-Höhle mit ihren in Fels gehauenen Darstellungen, die vielen Jizō-Statuetten und die erhöhten Aussichtspunkte besonders sehenswert. Die Wege führen durch unterschiedliche Ebenen der Anlage.
Unser Besuch auf der Japanreise 2026
Wir besuchten den Hase-dera am 6. Oktober als erste große Tempelstation in Kamakura. Im Anschluss ging es zum Großen Buddha im benachbarten Kōtoku-in; beide liegen in gut kombinierbarer Laufentfernung.
Besuch: 6. Oktober 2026 · Ort: Hase, Kamakura · Kanagawa · Hintergrund: Hase-dera – offizielle Tempelinformationen.
































