Japan – Okutama
Auf einen Blick
Region: Nishitama · Präfektur: Tokyo
Charakter: Berg- und Flusslandschaft im äußersten Westen der Präfektur, ideal zum Wandern und für naturnahe Ausflüge.
Zeit: 1–2 Tage · Highlights: Tama-Fluss, Okutama-See, Nippara-Höhle, Mitake-Schlucht und Bergpfade.
Okutama zeigt eine Seite Tokyos, die mit dem Bild der Megametropole kaum vereinbar scheint. Die Gemeinde liegt im westlichen Bergland und umfasst ausgedehnte Wälder, tiefe Täler und Teile des Chichibu-Tama-Kai-Nationalparks. Der Tama-Fluss und seine Nebenflüsse prägen die Landschaft und versorgen zugleich den Großraum Tokyo mit Wasser.
Natur und Wandern
Vom Bahnhof Okutama beginnen Spazier- und Wanderwege entlang des Flusses und in die umliegenden Berge. Der Okutama Mukashi Michi folgt teilweise einer historischen Verbindung zum heutigen Okutama-See. Der Stausee entstand durch den Ogōchi-Damm und ist von bewaldeten Berghängen umgeben; Aussichtspunkte und Wege erschließen die Umgebung.
Zu den bekanntesten Naturzielen gehört die Nippara-Kalksteinhöhle. Wasserfälle, Schluchten und bewaldete Höhen bieten je nach Jahreszeit sehr unterschiedliche Eindrücke. Im Frühjahr ist das frische Grün attraktiv, im Sommer sind die Flusstäler vergleichsweise kühl und im Herbst färben sich die Berghänge intensiv.
Mitake und Umgebung
Die Mitake-Schlucht liegt östlich des eigentlichen Okutama und lässt sich gut mit einem Spaziergang am Tama-Fluss verbinden. Von dort ist auch der Berg Mitake mit dem Musashi Mitake-jinja erreichbar. Für längere Wanderungen sind sorgfältige Routenplanung, geeignetes Schuhwerk und ein früher Start wichtig.
Planungstipp: Die Bahnverbindung ist unkompliziert, innerhalb der Bergregion fahren Busse jedoch deutlich seltener. Fahrpläne vorab prüfen und Wanderungen nicht zu knapp kalkulieren.