Ii Naomasa – General Tokugawa Ieyasus
Auf einen Blick
Lebenszeit
1561–1602
Rolle
Samurai, Daimyō und Tokugawa-General
Wirkungsraum
Tōtōmi / Ōmi
Bedeutung
Einer der Vier Himmlischen Generäle Tokugawa Ieyasus
Herkunft
Ii Naomasa wurde 1561 in Iinoya in der Provinz Tōtōmi geboren. Nach dem Tod seines Vaters geriet die Familie in eine schwierige Lage. In den 1570er Jahren trat Naomasa in den Dienst Tokugawa Ieyasus.
Die Roten Teufel
Naomasas Truppen wurden wegen ihrer auffälligen roten Rüstungen als „Rote Teufel“ der Ii bekannt. Die einheitliche Ausstattung diente nicht nur der Erkennbarkeit, sondern wurde zu einem Symbol für Angriffskraft und Disziplin.
Feldzüge
Naomasa kämpfte unter anderem in den Auseinandersetzungen von Komaki und Nagakute 1584, im Odawara-Feldzug 1590 und schließlich 1600 in der Schlacht von Sekigahara. Dort spielte er auf der Seite Ieyasus eine wichtige Rolle.
Sawayama und der Weg nach Hikone
Nach Sekigahara erhielt Naomasa das strategisch wichtige Lehen Sawayama in Ōmi. Sein früher Tod 1602 verhinderte, dass er den späteren Ausbau Hikones selbst erlebte. Seine Nachfolger verlegten das Zentrum nach Hikone.
Bedeutung
Ii Naomasa zählt gemeinsam mit Honda Tadakatsu, Sakakibara Yasumasa und Sakai Tadatsugu zu den sogenannten Vier Himmlischen Generälen Ieyasus. Er steht exemplarisch für den militärischen Kern, auf dem der Aufstieg Tokugawa Ieyasus beruhte.