Tower – Kyoto

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Region: Kansai · Präfektur: Kyoto

Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.

Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.

Der Kyoto Tower (京都タワー) ist ein markantes Wahrzeichen im Zentrum von Kyoto, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Der 131 Meter hohe Aussichtsturm wurde 1964 fertiggestellt und bietet von seiner Aussichtsplattform in 100 Metern Höhe einen beeindruckenden 360-Grad-Blick auf die Stadt und die umliegenden Berge.

Der Turm wurde von dem Architekten Mamoru Yamada entworfen und erinnert in seiner Form an eine Kerze, was als Symbol für die historische und kulturelle Bedeutung Kyotos gedacht ist. Im Sockel des Turms befindet sich ein neunstöckiges Gebäude, das ein Hotel, Restaurants und Geschäfte beherbergt.

Kyoto Tower ist ein beliebtes Ziel für Touristen, die die Stadt aus der Vogelperspektive erleben möchten, und bietet bei klarem Wetter sogar eine Sicht bis nach Osaka.

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Nishi Hongan ji – Kyoto

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Region: Kansai · Präfektur: Kyoto

Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.

Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.

Nishi Hongan-ji (西本願寺) ist ein bedeutender buddhistischer Tempel im Shimogyō-Viertel von Kyoto. Er gehört zur Jōdo-Shinshū-Schule des Buddhismus und dient als Haupttempel der Honganji-ha-Untersektion. Der Tempel wurde 1591 an seinem heutigen Standort errichtet, aber seine Ursprünge reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück.

Der Tempelkomplex umfasst mehrere beeindruckende Gebäude, darunter die Amida-Halle und die Goei-dō-Halle, die beide als Nationalschätze Japans anerkannt sind. Ein weiteres Highlight ist das Karamon-Tor, ein kunstvoll verziertes Tor, das ebenfalls als Nationalschatz gilt.

Nishi Hongan-ji ist seit 1994 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und ein herausragendes Beispiel für die Architektur der Azuchi-Momoyama- und frühen Edo-Zeit. Der Tempel ist leicht von Kyotos Hauptbahnhof aus zu erreichen und bietet Besuchern einen faszinierenden Einblick in die religiöse und kulturelle Geschichte Japans.

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Higashi Hongan ji – Kyoto

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Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.

Higashi Hongan-ji (東本願寺) ist ein bedeutender buddhistischer Tempel im Zentrum von Kyoto. Er wurde 1602 gegründet und gehört zur Jodo-Shinshu-Schule des Buddhismus. Der Tempel ist bekannt für seine beeindruckende Architektur, insbesondere die Goei-do-Halle, die eine der größten Holzkonstruktionen der Welt ist.

Der Tempelkomplex wurde mehrmals durch Brände zerstört und wieder aufgebaut, wobei die heutigen Strukturen größtenteils aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen. Ein weiteres Highlight ist der Shosei-en-Garten, der sich östlich des Tempels befindet und für seine Schönheit zu jeder Jahreszeit bekannt ist.

Higashi Hongan-ji liegt in der Nähe des Kyoto-Bahnhofs und ist leicht zu erreichen, was ihn zu einem beliebten Ziel für Besucher macht.

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Shosei en – Kyoto

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Shōsei-en (渉成園) ist ein wunderschöner traditioneller japanischer Garten im Herzen von Kyoto, nur etwa 12 Gehminuten vom Kyoto-Bahnhof entfernt. Der Garten gehört zum nahegelegenen Higashi Hongan-ji-Tempel und wurde im Jahr 1641 vom Shogun Tokugawa Iemitsu dem Tempel geschenkt.

Der Shōsei-en-Garten ist ein typischer Wandelgarten, der verschiedene Teehäuser, eine Halle mit einem buddhistischen Altar und zwei Teiche umfasst. Die Anlage wurde von dem berühmten Konfuzianischen Gelehrten Ishikawa Jozan entworfen und bietet zu jeder Jahreszeit eine beeindruckende Kulisse. Besonders im Frühling und Herbst ist der Garten wegen seiner Blütenpracht und der farbenfrohen Laubfärbung beliebt.

Ein Besuch im Shōsei-en-Garten bietet eine ruhige und entspannende Atmosphäre, ideal für einen Spaziergang und um die Schönheit der traditionellen japanischen Gartenkunst zu genießen.

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Okochi Sanso – Kyoto

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Ōkōchi Sansō (大河内山荘) ist eine malerische Villa und Gartenanlage im Arashiyama-Viertel von Kyoto. Die Villa war das ehemalige Anwesen des berühmten japanischen Schauspielers Denjirō Ōkōchi (1898-1962), der für seine Rollen in historischen Filmen bekannt war.

Die Anlage umfasst traditionelle japanische Gebäude, darunter ein Wohnhaus, eine Teestube und buddhistische Hallen, die von sorgfältig gestalteten Gärten umgeben sind. Diese Gärten sind so angelegt, dass sie zu jeder Jahreszeit ihre Schönheit entfalten, und bieten atemberaubende Ausblicke auf Kyoto und die umliegenden Berge.

Ein Besuch in Ōkōchi Sansō beinhaltet auch eine Tasse Matcha-Tee und eine japanische Süßigkeit, die im Eintrittspreis enthalten sind. Die Villa ist ein ruhiger Rückzugsort und bietet eine entspannte Atmosphäre abseits der belebten Touristenpfade.

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Sanjusangendo – Kyoto

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Sanjūsangen-dō (三十三間堂), auch bekannt als der Tempel der 33 Räume, ist ein buddhistischer Tempel der Tendai-Sekte im Higashiyama-Viertel von Kyoto. Der Tempel wurde 1164 von Taira no Kiyomori für den Kaiser Go-Shirakawa gegründet.

Der Tempel ist berühmt für seine beeindruckende Haupthalle, die 1266 wieder aufgebaut wurde und heute als der längste Holzbau Japans gilt. In der Haupthalle befinden sich 1.001 lebensgroße Statuen der Tausendarmigen Kannon, die aus der Kamakura-Zeit stammen und als Nationalschätze Japans anerkannt sind.

Ein weiteres Highlight des Sanjūsangen-dō ist das jährliche Bogenschießturnier Tōshiya, das seit der Edo-Zeit auf der westlichen Veranda des Tempels stattfindet. Der Tempel bietet eine ruhige und spirituelle Atmosphäre und ist ein beliebtes Ziel für Besucher, die die reiche Geschichte und Kultur Kyotos erleben möchten.

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To ji – Kyoto

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Tō-ji (東寺), auch bekannt als Kyōō Gokoku-ji, ist ein bedeutender buddhistischer Tempel im Minami-Viertel von Kyoto. Der Tempel wurde 796 gegründet und ist der Haupttempel der Shingon-Schule des esoterischen Buddhismus.

Eines der markantesten Merkmale von Tō-ji ist die fünfstöckige Pagode, die mit 56 Metern die höchste Pagode Japans ist. Diese Pagode ist ein Symbol der Stadt Kyoto und ein beliebtes Fotomotiv. Der Tempelkomplex umfasst auch die Kōdō (Lehrhalle) und die Kondō (Haupthalle), die beide reich an historischen und religiösen Schätzen sind.

Tō-ji ist seit 1994 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und ein bedeutendes kulturelles und spirituelles Zentrum. Der Tempel ist auch für seinen monatlichen Kōbō-ichi-Markt bekannt, der am 21. jedes Monats stattfindet und eine Vielzahl von Antiquitäten und lokalen Produkten bietet.

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Shimogawa jinja – Kyoto

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Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.

Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.

Shimogamo-jinja (下鴨神社), offiziell Kamo-mioya-jinja, ist einer der ältesten Shintō-Schreine Kyotos. Er liegt im Norden der Stadt am Zusammenfluss von Kamo und Takano und gehört gemeinsam mit Kamigamo-jinja zu den Kamo-Schreinen. Die Anlage ist Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte „Historische Monumente des alten Kyoto“.

Schrein und Tadasu no Mori

Der Zugang führt durch den Tadasu no Mori, einen alten Auwald, der einen ungewöhnlich grünen und ruhigen Übergang vom Stadtgebiet zum Schrein bildet. Die roten Tore, gedeckten Wandelgänge und Schreinbauten vermitteln besonders gut die traditionelle Architektur großer Shintō-Anlagen.

Aoi Matsuri

Shimogamo-jinja ist eine der zentralen Stationen des Aoi Matsuri, das zu den drei großen Festen Kyotos zählt. Die historische Prozession führt im Mai vom Kaiserpalast über Shimogamo-jinja bis zum Kamigamo-jinja. Für einen Besuch lässt sich der Schrein gut mit dem Kamo-Fluss und den nördlichen Vierteln Kyotos verbinden.

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Koyasu no to – Kyoto

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Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.

Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.

Die Koyasu-no-to (子安の塔) ist eine beeindruckende dreistöckige Pagode auf dem Gelände des Kiyomizu-dera-Tempels in Kyoto. Diese Pagode ist etwa 15 Meter hoch und gilt als ein Ort des Gebets für sichere Geburten und das Wohl von Kindern.

Um die Koyasu-no-to zu erreichen, folgt man einem Pfad südlich der Haupthalle des Kiyomizu-dera. Die Pagode ist gut gepflegt und bietet einen ruhigen Rückzugsort innerhalb des belebten Tempelgeländes.

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Hōnen-in – Kyoto

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Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.

Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.

Im Jahr 1680 wurde der Honen-in-Tempel von Nincho, dem 38. Oberpriester des Chion-in-Tempels, unter der Leitung seines Meisters Banbu erbaut. Er war der Meinung, dass Honen (1133-1212), ein Priester und Gründer der Sekte des Reinen Landes (Jodo-shu) des Buddhismus, nicht vergessen werden sollte und deshalb wurde der Tempel zum Leben erweckt. 1207 musste Honen Kyoto verlassen. Seine Praxis des Jodo-shu galt damals als böser Buddhismus. 1211 wurde das Verbot aufgehoben und er konnte in die Stadt zurückkehren. Ein Jahr später starb er im Alter von 78 Jahren.

Besuch und Umgebung

Der Tempel bewahrt bewusst eine zurückhaltende, naturnahe Atmosphäre. Die von Moos, Bambus und Laub geprägten Wege gehören zu seinem besonderen Charakter.

Der Besuch lohnt sich vor allem in Verbindung mit dem Philosophenweg und den Tempeln Nanzen-ji oder Eikan-dō. Im Frühling und Herbst entfaltet die Hanglage ihre stärkste Wirkung, ohne den Andrang der großen Tempel.

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