Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Eikan-dō (永観堂), auch bekannt als Zenrin-ji (禅林寺), ist ein buddhistischer Tempel im Osten von Kyoto. Der Tempel gehört zur Jodo-Sekte des japanischen Buddhismus und ist besonders bekannt für seine atemberaubenden Herbstfarben.
Gegründet im Jahr 863, erhielt der Tempel seinen heutigen Namen im 11. Jahrhundert zu Ehren des Priesters Eikan, der eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Tempels spielte. Eine der Hauptattraktionen des Eikan-dō ist die ungewöhnliche Statue des Amida-Buddha, die ihren Kopf zur Seite gedreht hat. Der Legende nach drehte die Statue ihren Kopf, um mit Eikan zu sprechen.
Der Tempel ist besonders während der Herbstsaison beliebt, wenn die Ahornbäume in leuchtenden Farben erstrahlen und abendliche Illuminationen stattfinden. Die Tempelanlage umfasst mehrere Gebäude und einen malerischen Teichgarten, der zum Verweilen einlädt.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Nishi Hongan-ji (西本願寺) ist ein bedeutender buddhistischer Tempel im Shimogyō-Viertel von Kyoto. Er gehört zur Jōdo-Shinshū-Schule des Buddhismus und dient als Haupttempel der Honganji-ha-Untersektion. Der Tempel wurde 1591 an seinem heutigen Standort errichtet, aber seine Ursprünge reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück.
Der Tempelkomplex umfasst mehrere beeindruckende Gebäude, darunter die Amida-Halle und die Goei-dō-Halle, die beide als Nationalschätze Japans anerkannt sind. Ein weiteres Highlight ist das Karamon-Tor, ein kunstvoll verziertes Tor, das ebenfalls als Nationalschatz gilt.
Nishi Hongan-ji ist seit 1994 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und ein herausragendes Beispiel für die Architektur der Azuchi-Momoyama- und frühen Edo-Zeit. Der Tempel ist leicht von Kyotos Hauptbahnhof aus zu erreichen und bietet Besuchern einen faszinierenden Einblick in die religiöse und kulturelle Geschichte Japans.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
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Higashi Hongan-ji (東本願寺) ist ein bedeutender buddhistischer Tempel im Zentrum von Kyoto. Er wurde 1602 gegründet und gehört zur Jodo-Shinshu-Schule des Buddhismus. Der Tempel ist bekannt für seine beeindruckende Architektur, insbesondere die Goei-do-Halle, die eine der größten Holzkonstruktionen der Welt ist.
Der Tempelkomplex wurde mehrmals durch Brände zerstört und wieder aufgebaut, wobei die heutigen Strukturen größtenteils aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen. Ein weiteres Highlight ist der Shosei-en-Garten, der sich östlich des Tempels befindet und für seine Schönheit zu jeder Jahreszeit bekannt ist.
Higashi Hongan-ji liegt in der Nähe des Kyoto-Bahnhofs und ist leicht zu erreichen, was ihn zu einem beliebten Ziel für Besucher macht.
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Sanjūsangen-dō (三十三間堂), auch bekannt als der Tempel der 33 Räume, ist ein buddhistischer Tempel der Tendai-Sekte im Higashiyama-Viertel von Kyoto. Der Tempel wurde 1164 von Taira no Kiyomori für den Kaiser Go-Shirakawa gegründet.
Der Tempel ist berühmt für seine beeindruckende Haupthalle, die 1266 wieder aufgebaut wurde und heute als der längste Holzbau Japans gilt. In der Haupthalle befinden sich 1.001 lebensgroße Statuen der Tausendarmigen Kannon, die aus der Kamakura-Zeit stammen und als Nationalschätze Japans anerkannt sind.
Ein weiteres Highlight des Sanjūsangen-dō ist das jährliche Bogenschießturnier Tōshiya, das seit der Edo-Zeit auf der westlichen Veranda des Tempels stattfindet. Der Tempel bietet eine ruhige und spirituelle Atmosphäre und ist ein beliebtes Ziel für Besucher, die die reiche Geschichte und Kultur Kyotos erleben möchten.
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Tō-ji (東寺), auch bekannt als Kyōō Gokoku-ji, ist ein bedeutender buddhistischer Tempel im Minami-Viertel von Kyoto. Der Tempel wurde 796 gegründet und ist der Haupttempel der Shingon-Schule des esoterischen Buddhismus.
Eines der markantesten Merkmale von Tō-ji ist die fünfstöckige Pagode, die mit 56 Metern die höchste Pagode Japans ist. Diese Pagode ist ein Symbol der Stadt Kyoto und ein beliebtes Fotomotiv. Der Tempelkomplex umfasst auch die Kōdō (Lehrhalle) und die Kondō (Haupthalle), die beide reich an historischen und religiösen Schätzen sind.
Tō-ji ist seit 1994 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und ein bedeutendes kulturelles und spirituelles Zentrum. Der Tempel ist auch für seinen monatlichen Kōbō-ichi-Markt bekannt, der am 21. jedes Monats stattfindet und eine Vielzahl von Antiquitäten und lokalen Produkten bietet.
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Shimogamo-jinja (下鴨神社), offiziell Kamo-mioya-jinja, ist einer der ältesten Shintō-Schreine Kyotos. Er liegt im Norden der Stadt am Zusammenfluss von Kamo und Takano und gehört gemeinsam mit Kamigamo-jinja zu den Kamo-Schreinen. Die Anlage ist Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte „Historische Monumente des alten Kyoto“.
Schrein und Tadasu no Mori
Der Zugang führt durch den Tadasu no Mori, einen alten Auwald, der einen ungewöhnlich grünen und ruhigen Übergang vom Stadtgebiet zum Schrein bildet. Die roten Tore, gedeckten Wandelgänge und Schreinbauten vermitteln besonders gut die traditionelle Architektur großer Shintō-Anlagen.
Aoi Matsuri
Shimogamo-jinja ist eine der zentralen Stationen des Aoi Matsuri, das zu den drei großen Festen Kyotos zählt. Die historische Prozession führt im Mai vom Kaiserpalast über Shimogamo-jinja bis zum Kamigamo-jinja. Für einen Besuch lässt sich der Schrein gut mit dem Kamo-Fluss und den nördlichen Vierteln Kyotos verbinden.
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Die Koyasu-no-to (子安の塔) ist eine beeindruckende dreistöckige Pagode auf dem Gelände des Kiyomizu-dera-Tempels in Kyoto. Diese Pagode ist etwa 15 Meter hoch und gilt als ein Ort des Gebets für sichere Geburten und das Wohl von Kindern.
Um die Koyasu-no-to zu erreichen, folgt man einem Pfad südlich der Haupthalle des Kiyomizu-dera. Die Pagode ist gut gepflegt und bietet einen ruhigen Rückzugsort innerhalb des belebten Tempelgeländes.
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Mit der Bus-Linie 206 vom Bahnhof aus oder mit der U-Bahn ist der wohl bekannteste Schrein Kyoto’s, der Heian jingu, bequem zu erreichen. Er wurde 1895 zur 1100-Jahrfeier der Stadt Kyoto erbaut. Die Gebäude der Schreinanlage sind grellbunte, um ein Drittel verkleinerte Nachbildungen des Kaiserpalastes aus der Heian-Periode.
Auch der weitläufige Garten mit See und einer Brücke nach chinesischem Vorbild repräsentieren den Stil dieser Zeit. Hier kann man viel Zeit verbringen, da der sehr schön und aufwendig gestaltete Garten eine angenehme Ruheoase inmitten der Stadt darstellt.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Ginkaku-ji (銀閣寺), auch bekannt als der Silberne Pavillon, ist ein Zen-Tempel im Osten von Kyoto. Ursprünglich im Jahr 1482 vom Shogun Ashikaga Yoshimasa als Ruhesitz erbaut, wurde die Anlage nach seinem Tod in einen Tempel umgewandelt und offiziell in Jishō-ji (慈照寺) umbenannt.
Der Tempel ist berühmt für seine wunderschöne Gartenanlage, die einen Moosgarten und einen einzigartigen Trockensandgarten umfasst, bekannt als das “Meer aus Silbernem Sand”. Trotz seines Namens ist der Silberne Pavillon nie mit Silber bedeckt worden; der Name entstand wahrscheinlich als Kontrast zum Goldenen Pavillon (Kinkaku-ji).
Ginkaku-ji ist ein bedeutendes Beispiel der Higashiyama-Kultur, die während der Muromachi-Zeit florierte und großen Einfluss auf die japanische Kunst und Architektur hatte. Ein Spaziergang durch die Anlage bietet beeindruckende Ausblicke auf die Gärten und die umliegenden Gebäude.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Kinkaku-ji (金閣寺), auch bekannt als der Goldene Pavillon, ist ein Zen-Buddhistischer Tempel im Nordwesten von Kyoto. Ursprünglich im Jahr 1397 vom Shogun Ashikaga Yoshimitsu als Ruhesitz erbaut, wurde der Pavillon nach seinem Tod in einen Tempel umgewandelt und offiziell als Rokuon-ji (鹿苑寺) bekannt.
Der Tempel ist berühmt für seine oberen Stockwerke, die vollständig mit Blattgold überzogen sind, was ihm seinen Namen “Goldener Pavillon” einbrachte. Die Anlage ist von einem wunderschönen Garten und einem großen Teich umgeben, der die goldene Struktur malerisch widerspiegelt.
Kinkaku-ji ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Kyoto. Ein Besuch bietet nicht nur einen Einblick in die japanische Architektur und Gartenkunst, sondern auch eine ruhige und meditative Atmosphäre.