Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Ryōzen Kannon (霊山観音) ist ein beeindruckendes Kriegsdenkmal im östlichen Teil von Kyoto, das den Toten des Pazifikkriegs gewidmet ist. Das Herzstück des Denkmals ist eine 24 Meter hohe Statue der Bodhisattva Avalokiteśvara (Kannon), die aus Beton und Stahl gefertigt wurde und 1955 eingeweiht wurde.
Die Anlage umfasst auch eine Gedenkhalle, die den unbekannten Soldaten des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist, sowie eine Kapelle mit Gedenktafeln für die zwei Millionen japanischen und ausländischen Soldaten, die im Pazifikraum gefallen sind. Viermal täglich finden Gedenkzeremonien statt, um ihrer zu gedenken.
Ryōzen Kannon bietet einen ruhigen Ort der Besinnung und ist ein Symbol für Frieden und Erinnerung.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Amanohashidate (auf gut deutsch: Brücke zum Himmel) zählt zu den drei schönsten Ansichten Japans. In Wirklichkeit ist die “Brücke” eine schmale, ca. 3,5 km lange Landzunge, die die kleine Miyazu-Bucht fast vom Meer abschließen würde, wenn da nicht zwei kleine Kanäle wären. Vom Bahnhof aus kann man über diese baumbestandene “Brücke” zum anderen Teil der Stadt laufen. Hier steht man dann vor einem Berg im Kasamutsu-koen (Park) und gleichzeitig vor der Entscheidung, ob man viel Geld in eine Fahrt mit der Seilbahn investiert oder lieber läuft. Zu Fuß kommt man ganz gut auf die Spitze des Berges, wo man einen herrlichen Blick über die Bucht und auf die Landzunge hat. Laut “ortsüblichen” Regeln muß man sich mit dem Rücken zu Bucht und Landzunge aufstellen, sich bücken und zwischen den Beinen hindurchschauen. Wozu das allerdings gut sein soll, haben wir nicht herausgefunden!
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Fushimi Inari Taisha (伏見稲荷大社) liegt im Süden Kyotos am Fuß des Inari-Berges und ist der bedeutendste Schrein Japans für Inari, die mit Reis, Wohlstand, Landwirtschaft und geschäftlichem Erfolg verbundene Shintō-Gottheit. Der Schrein geht auf das frühe 8. Jahrhundert zurück.
Senbon Torii
Berühmt ist Fushimi Inari für die dicht aufeinanderfolgenden zinnoberroten Torii, die sich über mehrere Kilometer den bewaldeten Berg hinaufziehen. Viele Tore wurden von Unternehmen oder Privatpersonen gestiftet. Entlang des Weges liegen kleinere Schreine, Steinlaternen und Aussichtspunkte; für die vollständige Runde bis in die oberen Bereiche sollte deutlich mehr Zeit als für den Hauptschrein eingeplant werden.
Fuchsfiguren und Besuch
Fuchsfiguren sind im gesamten Schreinbereich zu sehen. Sie stellen nicht Inari selbst dar, sondern gelten als Boten der Gottheit und tragen häufig symbolische Gegenstände wie Schlüssel oder Schriftrollen. Wegen der großen Besucherzahlen lohnt sich besonders ein früher Besuch am Morgen oder am Abend.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Ryōan-ji (龍安寺), auch bekannt als der Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen, ist ein Zen-Buddhistischer Tempel im Nordwesten von Kyoto. Der Tempel wurde im Jahr 1450 gegründet und gehört zur Myōshin-ji-Schule des Rinzai-Zen-Buddhismus.
Ryōan-ji ist besonders berühmt für seinen Zen-Steingarten, der als einer der bekanntesten seiner Art in Japan gilt. Der Garten besteht aus einer rechteckigen Fläche mit Kieselsteinen, auf der 15 Felsen in kleinen Gruppen auf Moosflächen angeordnet sind. Eine interessante Besonderheit des Gartens ist, dass von jedem Blickwinkel aus immer mindestens ein Felsen verborgen bleibt.
Neben dem Steingarten bietet der Tempelkomplex auch einen weitläufigen Park mit einem Teich, der aus der Zeit stammt, als das Gelände noch eine aristokratische Villa war. Der Tempel ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein beliebtes Ziel für Besucher, die die Ruhe und Schönheit der Zen-Gärten erleben möchten.