Einordnung: Sehenswürdigkeit im zentralen Kyūshū, geprägt von Vulkanlandschaften und der Aso-Caldera.
Für die Planung: Bei Aso-Zielen aktuelle Zugangs- und Wetterbedingungen berücksichtigen und ausreichend Fahrzeit einplanen.
Aso-san (阿蘇山) bezeichnet das große Vulkangebiet im Zentrum Kyūshūs in der Präfektur Kumamoto. Die Aso-Caldera gehört zu den größten bewohnten Calderen der Welt. Innerhalb des weiten Kessels liegen mehrere Vulkanberge, Weidelandschaften, Orte und Aussichtspunkte.
Der aktivste Bereich ist der Nakadake. Je nach vulkanischer Aktivität, Wetter und Gasbelastung können Zufahrten und Aussichtspunkte kurzfristig gesperrt sein.
Sehenswürdigkeiten
Der Nakadake-Krater ist das bekannteste Ziel. Bei geöffnetem Zugang reicht der Blick in den aktiven Krater.
Die Graslandschaft Kusasenri liegt vor dem Vulkanmuseum und bietet weite Ausblicke auf die Vulkanberge.
Der Aussichtspunkt Daikanbō am nördlichen Calderarand eröffnet einen Panoramablick über den gesamten Talkessel.
Der Aso-Schrein zählt zu den bedeutenden Heiligtümern der Region und liegt im nördlichen Teil der Caldera.
Anreise und Besuch
Die Region ist mit Bahn und Bus erreichbar, für Aussichtspunkte und flexible Rundfahrten ist ein Mietwagen jedoch besonders praktisch. Vor der Fahrt zum Krater sollten die aktuellen Zugangsbedingungen geprüft werden.
Vorschlag für einen Tag: Daikanbō am Vormittag, anschließend Aso-Schrein und Fahrt über Kusasenri zum Nakadake-Bereich.
Einordnung: Sehenswürdigkeit in der Hida-Region und den nördlichen Japanischen Alpen.
Für die Planung: Ziele rund um Takayama und Hida lassen sich gut mit Berglandschaften, Onsen und kurzen Wanderungen verbinden.
Der Hirayu-Otaki-Wasserfall, auch bekannt als Hirayu Grand Waterfall, ist ein beeindruckendes Naturwunder in der Präfektur Gifu, Japan. Mit einer Höhe von 64 Metern und einer Breite von 6 Metern gehört er zu den 100 schönsten Wasserfällen Japans.
Der Wasserfall ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel. Im Frühling und Sommer beeindruckt er mit seiner üppigen grünen Umgebung, während im Herbst die bunten Blätter eine malerische Kulisse bieten. Im Winter verwandelt sich der Wasserfall in ein riesiges Eiskunstwerk, und das Hirayu-Otaki-Eisfestival, das jedes Jahr im Februar stattfindet, beleuchtet die gefrorenen Wasserfälle und schafft eine magische Atmosphäre.
Der Wasserfall ist leicht zugänglich und liegt etwa 25 Gehminuten vom Hirayu-Busbahnhof entfernt. Es gibt auch Parkmöglichkeiten in der Nähe. Die Umgebung des Wasserfalls ist bekannt für ihre natürliche Schönheit und bietet zahlreiche Wanderwege, die durch den Chubusangaku-Nationalpark führen.
Einordnung: Sehenswürdigkeit in der Hida-Region und den nördlichen Japanischen Alpen.
Für die Planung: Ziele rund um Takayama und Hida lassen sich gut mit Berglandschaften, Onsen und kurzen Wanderungen verbinden.
Hida (飛騨市, Hida-shi) ist eine Stadt in der Präfektur Gifu, Japan. Sie liegt im nördlichen Teil der Präfektur und ist bekannt für ihre gut erhaltenen historischen Gebäude und die reiche Kultur.
Die Stadt Hida besteht aus mehreren Stadtteilen, darunter Hida-Furukawa, Kamioka, Kawai und Miyagawa. Hida-Furukawa ist besonders bekannt für seine traditionellen weißen Lagerhäuser und die malerischen Kanäle, die durch die Stadt fließen. Ein Highlight ist das jährliche Furukawa-Festival, das für seine großen Trommeln und prächtigen Festwagen bekannt ist.
Hida ist auch ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber. Die umliegenden Hida-Berge, auch als Nordalpen bekannt, bieten zahlreiche Wander- und Klettermöglichkeiten. Die Region ist reich an heißen Quellen (Onsen), die ideal zum Entspannen nach einem Tag in der Natur sind.
Ein weiteres Highlight ist die lokale Küche, die für ihre hochwertigen Zutaten und traditionellen Zubereitungsmethoden bekannt ist. Besonders berühmt ist das Hida-Rindfleisch, das als eine der besten Rindfleischsorten Japans gilt.
Hida Dorf-Museum
In Hida Minzoku-Mura findet man viele Häuser, in denen einst Handwerker und Bauern der Hida-Region lebten. Diese Häuser wurden von ihren ursprünglichen Standorten hierher versetzt, um sie hier auszustellen und zu erhalten. In allen lodert und qualmt ein kleines Holzkohlefeuerchen vor sich hin, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und Ungeziefer vom Holz fernzuhalten. Man kann hier nicht nur traditionelles Handwerk erleben, sondern erfährt auch einiges über Reisanbau und Seidenraupenzucht.
Einordnung: Sehenswürdigkeit zwischen Kiso-Tal, Suwa-Region und Japanischen Alpen.
Für die Planung: Bei längeren Strecken Bahn, Bus oder Mietwagen einplanen; viele Ziele lassen sich gut mit Matsumoto oder dem Kiso-Tal verbinden.
Der Suwa-See (諏訪湖, Suwa-ko) ist ein See in den Kiso-Bergen in der zentralen Region der Präfektur Nagano in Japan und ist die Quelle des Flusses Tenryū.Die Städte Suwa und Okaya sowie die Stadt Shimosuwa liegen an den Ufern des Suwa-Sees. Der Suwa-See ist Schauplatz eines Naturphänomens, das als „Gottes Übergang“ (御神渡り, o-miwatari) bekannt ist. Dabei bilden sich im Winter große Risse auf der Oberfläche des zugefrorenen Sees.Ein vertikaler Temperaturgradient führt dazu, dass sich im Oberflächeneis Eisdruckrücken bilden, die Höhen von 30 Zentimetern (1 Fuß) oder mehr erreichen. Die lokale Shinto-Tradition besagt, dass die Grate von den Göttern gebildet werden, die den See überqueren, wenn sie zwischen den verschiedenen Gebäuden des Suwa-Großschreins reisen.Der Folklore zufolge handelt es sich dabei um den Schutzgott von Suwa, Takeminakata-no-kami, der sein Heiligtum verlässt, um sich mit seiner Frau, der Göttin Yasakatome, zu treffen, und das gegenüberliegende Ufer erreicht, indem er über gefrorenes Wasser geht.Unter der Oberfläche des Sees befindet sich eine natürliche heiße Quelle.
Futami liegt an der Küste der Präfektur Mie östlich von Ise. Bekannt ist der Ort vor allem für die Meoto Iwa, die „Vermählten Felsen“, die unmittelbar vor der Küste im Meer stehen und mit einem mächtigen Shimenawa-Seil miteinander verbunden sind.
Meoto Iwa und Futami Okitama-jinja
Die beiden Felsen gelten als Symbol einer verbundenen Partnerschaft und werden mit den Schöpfergottheiten Izanagi und Izanami in Verbindung gebracht. Direkt an der Küste liegt der Futami Okitama-jinja, dessen Anlage von zahlreichen Froschfiguren geprägt ist. Das heilige Seil zwischen den Felsen wird mehrmals im Jahr in einer Zeremonie erneuert.
Besuch und Umgebung
Besonders bekannt ist der Blick auf den Sonnenaufgang zwischen den Felsen in den Sommermonaten; bei sehr klarer Sicht kann in der Ferne der Fuji erscheinen. Futami lässt sich gut mit dem Ise-jingū und den Zielen in Toba, darunter Mikimoto Pearl Island und das Toba Aquarium, kombinieren.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Hakone, Kamakura oder an der Sagami-Bucht.
Für die Planung: Hakone-Ziele am besten als zusammenhängende Rundtour planen; für Kamakura eignen sich kompakte Tempel- und Schreinrouten.
Owakudani liegt nördlich des Asino-Sees und ist bekannt für seine vulkanischen Thermalquellen. Eigentlich reist man ja in diese Gegend, um den Fuji-san zu sehen. Trotzdem lohnt sich ein Abstecher nach Owakudani – vorausgesetzt, man hat was übrig für üble Gerüche. Genau davon gibt es hier nämlich eine Menge. Die vulkanischen Aktivitäten in Owakudani äußern sich in Form von blubberndem Schlamm, aus dem dampfende, nach faulen Eiern (Schwefelwasserstoff) riechende Wolken steigen. Die schwarzen Eier, die hier verkauft werden, wurden in dem brodelnden Schlamm gekocht und sollen angeblich Heilwirkung besitzen. Über den Reiz eines Rundganges durch diese karge Felsenlandschaft kann man sicherlich streiten aber der Blick auf den Fuji (sofern man ihn gerade mal sieht …) entschädigt für einiges.
Einordnung: Sehenswürdigkeit zwischen Kiso-Tal, Suwa-Region und Japanischen Alpen.
Für die Planung: Bei längeren Strecken Bahn, Bus oder Mietwagen einplanen; viele Ziele lassen sich gut mit Matsumoto oder dem Kiso-Tal verbinden.
Nezame no toko (寝覚の床), was „Bett des Erwachens“ bedeutet, ist ein malerischer Ort in Japan, gelegen in Agematsu, Bezirk Kiso, Präfektur Nagano.
Es ist ein national ausgewiesener Ort malerischer Schönheit und hat seinen Namen vermutlich davon, weil die atemberaubende Aussicht sogar schläfrige Zuschauer so stimulierte, dass sie hellwach wurden. Hier gibt es natürlich vorkommende erodierte Granitfelsformationen und einige von ihnen sollen die Form von Löwen, Lotusblumen usw. haben. Der Volkstradition zufolge leitet sich der Name davon ab, dass Urashima Tarō hier ein „Erwachen“ erlebte, also das Gefühl, dass alles in seinem Leben bis dahin wie in einem Traum gewesen sei. In früheren Jahren gab es starke Strömungen, die die Formation schufen, aber der Wasserstand ist aufgrund des 1968 in Betrieb genommenen Kiso-Damm flussaufwärts gesunken, wodurch auch mehr von der Granitformation freigelegt wurde, die früher unter Wasser waren.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Fuji-Gebiet und im gebirgigen Landesinneren westlich von Tokyo.
Für die Planung: Fuji Five Lakes und Aussichtspunkte am besten nach Wetterlage und Sichtverhältnissen kombinieren.
Der Fuji-san (富士山), auch bekannt als Berg Fuji, ist mit einer Höhe von 3776,24 Metern der höchste Berg Japans. Er befindet sich auf der Hauptinsel Honshū, an der Grenze zwischen den Präfekturen Yamanashi und Shizuoka. Der Fuji ist ein aktiver Schichtvulkan und gehört zum pazifischen Feuerring.
Der Berg hat eine tiefe kulturelle und religiöse Bedeutung in Japan. Er wird oft als heiliger Berg verehrt und ist ein beliebtes Ziel für Pilger und Touristen. Der Fuji ist auch ein häufiges Motiv in der japanischen Kunst und Literatur, bekannt für seine symmetrische Form und die atemberaubenden Aussichten, die er bietet.
Seit 2013 ist der Fuji Teil des UNESCO-Weltkulturerbes1. Die Besteigung des Fuji ist eine beliebte Aktivität, besonders während der offiziellen Klettersaison im Sommer. Es gibt mehrere Routen, die zum Gipfel führen, darunter der Yoshida-Weg, der Subashiri-Weg, der Gotemba-Weg und der Fujinomiya-Weg.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Der Philosophenweg (哲学の道, Tetsugaku no Michi) ist ein malerischer Fußweg im Osten von Kyoto, der sich über etwa zwei Kilometer erstreckt. Er verläuft entlang eines mit Kirschbäumen gesäumten Kanals und verbindet den Ginkaku-ji (Silberner Pavillon) im Norden mit dem Nanzen-ji-Tempel im Süden.
Der Weg erhielt seinen Namen zu Ehren des Philosophen Nishida Kitaro, der oft auf diesem Pfad spazieren ging und meditierte. Besonders während der Kirschblüte im Frühling und der Herbstlaubfärbung ist der Philosophenweg ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen.
Entlang des Weges gibt es mehrere Tempel und Schreine zu entdecken, darunter der Hōnen-in-Tempel und der Ōtoyo-Schrein. Der Weg bietet eine ruhige und besinnliche Atmosphäre, ideal für einen entspannten Spaziergang und zum Nachdenken.
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Arashiyama (嵐山) liegt am westlichen Rand Kyotos dort, wo der Katsura-Fluss aus den Bergen in das Stadtgebiet eintritt. Die Gegend verbindet Tempel, bewaldete Hänge, Flusslandschaft und traditionelle Straßenzüge und gehört deshalb zu den vielseitigsten Ausflugszielen innerhalb Kyotos.
Bambushain und Tenryū-ji
Der bekannte Bambushain liegt unmittelbar nördlich des Tenryū-ji. Der Zen-Tempel gehört zum UNESCO-Welterbe und besitzt einen historischen Landschaftsgarten mit Blick auf die Berge. Vom Tempel aus lässt sich der Bambusweg gut mit Ōkōchi Sansō und kleineren Tempeln im nördlichen Arashiyama verbinden.
Togetsukyō und Umgebung
Die Togetsukyō-Brücke ist das zentrale Wahrzeichen am Fluss. Besonders zur Kirschblüte und während der Herbstfärbung ist die Umgebung stark besucht; früh am Morgen ist der Bambushain deutlich ruhiger. Wer mehr Zeit hat, kann den Besuch um Wanderwege in den Hügeln, den Affenpark Iwatayama oder eine Fahrt entlang des Hozu-Flusses erweitern.