Japan – Owakudani
Auf einen Blick
Region: Kantō · Präfektur: Kanagawa
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Hakone, Kamakura oder an der Sagami-Bucht.
Für die Planung: Hakone-Ziele am besten als zusammenhängende Rundtour planen; für Kamakura eignen sich kompakte Tempel- und Schreinrouten.
Owakudani liegt nördlich des Asino-Sees und ist bekannt für seine vulkanischen Thermalquellen. Eigentlich reist man ja in diese Gegend, um den Fuji-san zu sehen. Trotzdem lohnt sich ein Abstecher nach Owakudani – vorausgesetzt, man hat was übrig für üble Gerüche. Genau davon gibt es hier nämlich eine Menge. Die vulkanischen Aktivitäten in Owakudani äußern sich in Form von blubberndem Schlamm, aus dem dampfende, nach faulen Eiern (Schwefelwasserstoff) riechende Wolken steigen. Die schwarzen Eier, die hier verkauft werden, wurden in dem brodelnden Schlamm gekocht und sollen angeblich Heilwirkung besitzen. Über den Reiz eines Rundganges durch diese karge Felsenlandschaft kann man sicherlich streiten aber der Blick auf den Fuji (sofern man ihn gerade mal sieht …) entschädigt für einiges.











