Yasaka jinja – Kyoto

Auf einen Blick

Region: Kansai · Präfektur: Kyoto

Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.

Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.

Der Yasaka-jinja (八坂神社), auch bekannt als Gion-Schrein, ist ein bedeutender Shinto-Schrein im Gion-Viertel von Kyoto. Der Schrein wurde im 7. Jahrhundert gegründet und ist dem Gott Susanoo-no-Mikoto gewidmet.

Der Yasaka-jinja ist besonders bekannt für sein prächtiges, zinnoberrotes Eingangstor und die Tanzbühne, die mit hunderten von Laternen geschmückt ist. Diese Laternen werden abends beleuchtet und tragen die Namen lokaler Unternehmen, die den Schrein unterstützen.

Der Schrein ist auch der Ausgangspunkt des berühmten Gion-Matsuri, eines der größten und bekanntesten Feste Japans, das jedes Jahr im Juli stattfindet. Der angrenzende Maruyama-Park ist ein beliebter Ort für die Kirschblütenschau im Frühling.

Die Yasaka-Pagode (八坂の塔), auch bekannt als Hōkan-ji (法観寺), ist eine markante fünfstöckige Pagode im Higashiyama-Viertel von Kyoto. Ursprünglich im 6. Jahrhundert erbaut, ist sie das letzte verbleibende Bauwerk eines alten Tempelkomplexes.

Die Pagode ist 46 Meter hoch und bietet einen beeindruckenden Anblick mit ihren eleganten, geschwungenen Dächern. Besucher können das Innere der Pagode besichtigen und die Architektur, Statuen und verblassenden Gemälde bewundern. Die Yasaka-Pagode liegt zwischen dem Kiyomizu-dera-Tempel und dem Yasaka-jinja-Schrein und ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänge durch das historische Viertel.