Japan – Nagoya
Auf einen Blick
Region: Chūbu · Präfektur: Aichi
Charakter: Große Wirtschafts- und Industriemetropole mit ausgeprägter Owari- und Burgstadtgeschichte.
Zeit: 1–2 Tage · Highlights: Burg Nagoya, Atsuta-jingū, Ōsu und Technik-/Industriemuseen.
Die Burg Nagoya wurde 1612 während der Edo-Zeit von der Owari-Domäne an der Stelle einer früheren Burg des Oda-Clans aus der Sengoku-Zeit errichtet. Die Burg Nagoya war das Herzstück einer der wichtigsten Burgstädte Japans, Nagoya-juku, eine Poststation an der Minoji-Straße, die zwei der wichtigen Edo-Fünf-Routen, die Tōkaidō und die Nakasendō, miteinander verband. Die Burg Nagoya wurde zum Kern des modernen Nagoya und ging 1930 durch das kaiserliche Haushaltsministerium in den Besitz der Stadt über. Die Burg Nagoya wurde 1945 während des Pazifikkrieges teilweise zerstört und wird seit 1957 wieder aufgebaut und instand gesetzt.
Meijō (名城), eine andere Kurzform für die Aussprache der Burg Nagoya (名古屋城), wird für viele Einrichtungen der Stadt Nagoya wie den Meijō-Park, die Meijō-Linie der städtischen U-Bahn Nagoya und die Meijo-Universität verwendet, was den kulturellen Einfluss dieses historischen Bauwerks widerspiegelt. Die Burg wurde historisch auch Kinjō (金城) genannt, was “Goldenes Schloss” bedeutet.
2013
2024
Reiseplanung
Anreise & Mobilität
Nagoya ist ein wichtiger Bahnknoten zwischen Tokyo, Kyoto und Osaka. U-Bahn und Bahn erschließen die Stadt gut; Burg, Sakae und Atsuta liegen in unterschiedlichen Bereichen.
Essen & Spezialitäten
Typisch sind Hitsumabushi, Miso-katsu, Tebasaki und Kishimen. Die regionale Küche ist kräftig gewürzt und gehört zu den eigenständigsten Stadt-Küchen Japans.
Ausflüge & Kombinationen
Nagoya eignet sich als Ausgangspunkt für Inuyama, das Kiso-Tal und die Weiterreise nach Takayama. Auch Ise lässt sich in eine längere Route einbinden.





















































