Ninna-ji – Kyoto

Auf einen Blick

Region: Kansai · Präfektur: Kyoto

Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.

Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.

Ninna-ji im Nordwesten Kyotos ist ein bedeutender Tempel der Shingon-Schule. Er wurde Ende des 9. Jahrhunderts gegründet und war lange eng mit dem Kaiserhaus verbunden.

Besonders bekannt sind die spät blühenden Omuro-Kirschen, die im Frühjahr viele Besucher anziehen. Pagode, Hallen und Gärten lassen sich gut mit den nahegelegenen Tempeln Ryōan-ji und Kinkaku-ji verbinden.

Besuch und Umgebung

Ninna-ji besitzt eine lange Verbindung zum Kaiserhaus; die Oberpriester stammten über Jahrhunderte häufig aus kaiserlicher Familie. Diese Geschichte spiegelt sich in der großzügigen Anlage und den repräsentativen Gebäuden.

Die Omuro-Kirschen blühen etwas später als viele andere Sorten und verlängern die Kirschblütensaison. Zusammen mit Ryōan-ji und Kinkaku-ji bildet Ninna-ji einen lohnenden Tagesabschnitt im Nordwesten Kyotos.