Sagano-Bambuswald (竹林の小径) – Arashiyama, Kyoto
Auf einen Blick
Region: Kansai · Präfektur: Kyoto
Einordnung: Sehenswürdigkeit im Raum Kyoto – kulturell und historisch eng mit der ehemaligen Kaiserstadt verbunden.
Für die Planung: Nach Stadtgebiet kombinieren; viele Tempel, Schreine und Gärten liegen in gut zusammenhängenden Besuchsgebieten.
Der Sagano-Bambuswald gehört zu den berühmtesten Spazierwegen von Kyoto. Hohe, dicht stehende Bambushalme bilden einen grünen Korridor, in dem Licht und Wind ein ungewöhnliches Spiel aus Schatten und Bewegung schaffen. Er liegt im westlichen Stadtteil Arashiyama, unmittelbar bei Tenryū-ji und dem Ōkōchi-Sansō-Garten.
Hintergrund und Geschichte
Bambus wird in Japan seit Jahrhunderten als Bau-, Handwerks- und Alltagsmaterial geschätzt. Der Hain ist Teil der historisch gestalteten Landschaft Saganos. Seine besondere Atmosphäre entsteht weniger durch Einzelgebäude als durch die dichte Pflanzung und die sanft geschwungenen Wege.
Sehenswertes und Umgebung
Der bekannte Fußweg kann gut mit dem Zen-Tempel Tenryū-ji, dem Ōkōchi-Sansō-Garten und dem kleinen Mikami-Schrein am Ogura-Teich verbunden werden. Frühere Tageszeiten eignen sich besser, um die Wege ohne großen Besucherandrang zu erleben.
Unser Besuch
Am 15. Oktober fuhren wir gegen 9 Uhr mit dem Taxi nach Arashiyama, erreichten um etwa 9:40 Uhr den Mikami-Schrein am Ogura-Teich und unternahmen von dort unseren Rundgang durch die Landschaft rund um den Bambuswald.
Japanreise 2026: 15. Oktober 2026 · Zum Reisebericht und zu unseren Fotos.
































