Japan – Gerichte

Ramen

Dieses ursprünglich chinesische Gericht stellt die billigste Möglichkeit dar, in Japan zu essen. Man bekommt eine große Schüssel voll mit Nudeln in einer Hühnerbrühe mit Gemüse und/oder Fleisch.

 

chashumen

ramen mit gebackenem Schweinefleisch

gomokumen

ramen mit fünf Zutaten (Fleisch, Ei, verschiedene Gemüse)

miso ramen

ramen mit miso – Suppe

Soba

Ein traditionelles Tokyoter Gericht aus Buchweizennudeln. Die Nudeln kommen zusammen mit anderen Zutaten in einer je nach Jahreszeit warmen oder kalten Fischbrühe.

 

kake

soba mit Frühlingszwiebeln

kamo

namban soma mit Frühlingszwiebeln und Huhn

kitsune

soba mit dünnen Tofuscheiben

tempura

soba mit Hummerkrabben

tsukimi

soba mit rohem Ei

 

Soba und Ramen bekommt man in Japan an fast jeder Ecke, sicher aber an jedem Bahnhof, in den obersten Etagen der Kaufhäuser und in unzählig vielen kleinen Nudelrestaurants, die zumindest in Kyoto oftmals auch mit einem eigenen kleinen japanischen Garten aufwarten können.

Udon

Das ist die Osakaer Variante des soba, aber eben mit weißen dicken Nudeln.

Sukiyaki und Shabu-Shabu

Beide Gerichte werden am Tisch vom Gast selber zubereitet. Beim sukiyaki werden hauchdünne Rindfleisch-Scheiben, Gemüse und Tofu kurz angebraten und kommen dann in eine leicht süßliche Sojasoße und beim shabu-shabu wird das Fleisch und verschiedene Gemüse und Pilze in einer klaren Fleischbrühe gekocht. Da das Fleisch wirklich in sehr dünne Scheiben geschnitten ist, kann man es bereits nach sehr kurzer Garzeit mit den Stäbchen zusammen mit dem Gemuese aus der Brühe angeln und mit einer sauren Sesamsoße essen.

Sushi und Sashimi

Sashimi sind dünne Scheiben rohen Fisches, die mit Sojasoße und wasabi (scharfem, grünen Meerrettich) gegessen werden, während beim sushi der rohe Fisch auf oder in kleine in nori eingewickelte Reiskügelchen gelegt wird.

amaebi

süße Garnelen

awabi

Seeohr

ebi

Garnelen

ika

Tintenfisch

maguro

Thunfisch

hamachi

Gelbschwanz

Tempura

Tempura mit der richtigen Füllung ist äußerst lecker. Mit einem fettfreien Teigmantel überbackene Fisch-, Garnelen- und Gemüsestücke, die regelrecht im Mund zergehen, mein Reiseführer meint, das wäre das, was hätte fish and chips werden könnnen, ich bin froh, daß es das nicht geworden ist !

Yakitori

Das ist Geflügel, das auf Spießen über Holzkohlefeuer geröstet wird. Man bekommt es oftmals im Biergarten, es ist aber auch Bestandteil der meisten größeren Menüs.

negima

Geflügel und Frühlingszwiebeln

sasami

Hühnerbrust

reba

Leber

tsukune

Geflügelklößchen

Nabemono

Das sind verschiedene Eintopfgerichte, die vor allem im Winter gegessen werden. Sie werden in einer schweren Eisenkasserolle gekocht und wie sukiyaki am Tisch vom Gast selber zubereitet. Die Zutaten werden dazu schon fertig geschnitten gereicht.

Fugu

Nur die Japaner konnten auf die Idee kommen, eine Delikatesse aus etwas zuzubereiten, dessen Genuß tödliche Folgen haben kann. Der fugu, Kugel- oder Igelfisch, bläst sich bei Gefahr fast kugelförmig auf, um seine Feinde zu erschrecken. Sein köstliches Fleisch wird hochgeschätzt und traditionellerweise in sorgfältig angeordneten dünnen Scheiben serviert. Wer jedoch ein falsches Stück von diesem Fisch erwischt, fällt Tod vom Stuhl. Ein leichtes Taubheitsgefühl soll angeblich anzeigen, daß man nahe dran ist, die aufregendste Mahlzeit seines Lebens zu verspeisen (oder die letzte …). Alljährlich gibt es ein paar fugu-Tote, aber normalerweise ist ihr Dahinscheiden auf daheim zubereiteten fugu zurückzuführen.

Unagi

unagi ist das japanische Wort für Aal. Im japanischen Stil über heißen Kohlen zubereitet und mit Sojasoße und süßem Sake bestrichen, ergibt er ein herrliches und beliebtes Gericht.

Kaiseki

Der Ursprung von kaiseki liegt in der Teezeremonie, wo einige leichte und harmonisch aussehende Leckerbissen den Verlauf begleiten. Es besteht aus den verschiedensten und meist sehr teuren Zutaten und seine Zubereitung erfordert eine besondere Einstellung und hohe Kunstfertigkeit.

Okonomiyaki

Das ist ein sehr preiswertes Essen, das auf heißen Eisenplatten zubereitet wird und das man oft an Imbißständen essen kann. Es ist ähnlich einem Eierkuchen, gefüllt mit Weißkraut und allem was so in der Küche übriggeblieben ist, z.B. Gemüse, Schweine- oder Rindfleisch und Garnelen.

Robotayaki

Sogenannte robotayaki-Restaurants gelten als die lautesten der Welt. Jeder Hereinkommende wird lautstark begrüßt, jede Bestellung so laut wie nur möglich ausgeführt. Die Speisen werden auf einem Grill zubereitet und das Angebot umfaßt dabei verschiedene Meeresfrüchte, Tofu und Gemüse. Neben sashimi und yakitori gibt es vor allem:

agedashyi-tofu

gegrillter Tofu in Fischbrühe

jagabata

mit Butter gegrillte Kartoffel

niku-jaga

gegrilltes Fleisch mit Kartoffel

shio-yaki

ein ganzer Fisch im Salzmantel gegrillt

tomorokoshi

Maiskolben

yaki-onigiri

gegrillte Reisbällchen

gyoza

chinesisch gebratenes Fleisch und Gemüseklöße

Japan – Zutaten Speisen

Bevor wir zu den leckeren japanischen Gerichten kommen, müssen wir uns erst ein wenig mit den für Japan so typischen traditionellen Nahrungsmitteln beschäftigen.

Fisch und andere Meeresfrüchte

Fisch und andere Meeresfrüchte werden in sehr großer Auswahl überall verkauft. Fisch kann man frisch, geräuchert, gegrillt oder getrocknet kaufen. Der meiste Fisch wird aber frisch verkauft. Im Supermarkt wird der Fisch zum Kochen im Kühlregal gleich neben dem Fisch zum rohen Verzehr (sashimi) gelagert, aber nie mit ihm direkt zusammen. Alle unzerlegten Fische sind Kochfische, Fisch für sashimi dagegen ist oft gehäutet und in Scheiben oder kleine Stücke geschnitten. Diesen Fisch isst man mit ein wenig Sojasoße, oft mit wasabi (grüner Meerrettich) oder auch mit daikon (weißem geraspeltem Radis). Nur Salzwasserfische und Shellfisch werden roh gegessen, Süßwasserfische können Bakterien beinhalten, die erst durch Kochen getötet werden müssen. Tintenfisch, Thunfisch, Garnelen und Kammuscheln werden z.B. roh gegessen.

Thunfisch (maguro)
Das Fleisch des Thunfisches findet man in drei Farben, rot, pink und hellbraun, die den zunehmenden Fettgehalt anzeigen. Thunfisch wird meistens roh gegessen und wer noch nie zuvor rohen Fisch gegessen hat, sollte mit rotem Thunfisch anfangen.

Tintenfisch (ika)
Komplette Tintenfische zum Kochen haben eine graue Haut und sind bis zu 25 cm lang. Vor dem Kochen müssen die Haut, die Tentakeln und der Magen entfernt werden. Vorbereiteter und gehäuteter Tintenfisch ist von weißer Farbe und kann entweder roh oder gekocht gegessen werden. Gekochter Tintenfisch wird bei etwas zu langem Garen leicht gummös. Getrockneter und zerkleinerter Tintenfisch soll wie geräucherter Lachs schmecken und ist als Partysnack geeignet. Zum takoyaki Festival wird Tintenfisch zu einer Kugel überbacken mit teriyaki Soße gegessen.

Austern (kaki)
In regelrechten Farmen produzierte Austern sind zum rohen Verzehr bestimmt, können aber auch gekocht werden. Man kann sie mit und ohne Schale kaufen.

Seetang (kaiso)
Seetang hat keine Kalorien, aber ist reich an Calcium, Phosphor, Vitamin A, Eisen und Iod. Es wird meistens getrocknet verkauft, es gibt es aber auch frisch im Kühlregal. Es gibt einige verschiedene Arten von Seetang:

    • hijiki sieht in getrockneter Form aus wie lange Teeblätter. Nach dem Quellen in Wasser kann es gekocht und mit tofu oder mit Sojabohnen gegessen werden oder man gibt es einfach zum Gemüse.
    • kombu ist die größte Sorte Seetang. Es ist flach, dunkelgrün und sollte vor der Verwendung gut gewaschen werden. Es gibt hier wiederum verschiedene Sorten kombu, die sich darin unterscheiden, daß man manche nur als Aroma, z.B. zum Reis beim Dämpfen, dazugibt oder zum Einwickeln von Reis zu hübschen Kügelchen benutzt und andere wiederum z.B. in Suppen mitessen kann.
    • nori ist schwarzgrün bis schwarz und getrocknet von papierartiger Konsistenz. Vorzugsweise wird nori zum Einwickeln von Reis verwendet. Es gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, z.B. mit Sesam, mit mirin oder mit Sojasoße.
  • wakame wird frisch oder getrocknet verkauft und ist ebenso wie nori schwarzgrün. Es quillt in Wasser in 15 min und kann dann entweder roh zum Salat gegessen oder zum Gemüse gegeben werden.

Sojasoße

Sojasoße ist ein Bestandteil unzählig vieler anderer Soßen für verschiedenste Zwecke. Sojasoße besteht im wesentlichen aus Sojabohnen, Weizen, Salz und Wasser. Manche Sorten enthalten auch mirinkoikuchi (dick) ist eine Sojasoße von sehr intensivem Geschmack, während usukuchi (dünn) nicht so intensiv im Geschmack, dafür aber salziger ist. Nudelgerichte, sashimi und tempura werden mit sojasoßenhaltigen Dip-Soßen gegessen, die man sich entweder selber zubereiten oder auch fertig kaufen kann.

Tofu

Tofu ist so etwas wie Sojabohnen-Quark. Es enthält sehr viel Protein, wenig Fett und ist sehr preiswert. In kleine Quader geschnitten, isst man es in Suppen, mit chinesischen Soßen, zu sukiyaki oder zu Fleisch- und Gemüse-Gerichten. Tofu ist cremefarben und wird in Blöcken von 10 mal 6 mal 4 cm verkauft. Von der Konsistenz her unterscheidet man kinu-tofu, es ist wie Sahnepudding und schmeckt sehr gut und men-tofu, das etwas fester ist und sich besser mit den Stäbchen greifen lässt.
Außerdem unterscheidet man noch folgende Arten:

    • yaki-tofu ist men-tofu mit einer nur sehr leicht erhitzten Oberfläche, die dadurch an manchen Stellen leicht bräunlich ist. Es ist etwas fester von der Konsistenz und damit gut geeignet für sukiyaki und andere Gerichte, die am Tisch selber zubereitet werden.
    • nama-age ist fritierter Tofu und hat eine honigfarbene Oberfläche. Es schmeckt am besten gekocht in einer Sojasoße.
  • abura-age ist auch eine frittierte Variante des Tofu, aber es ist dünner als nama-age und ist durchweg fest. Man ißt es mit Reis und Essig als inari-zushi.

Tofu sollte man nur kaufen, wenn es am selben Tag hergestellt wurde. Aufbewahren sollte man es immer im Kühlschrank. nama-age und abura-age müssen vor der Zubereitung mit heißem Wasser behandelt werden, um Reste des Frittieröls zu entfernen. Tofu kauft man möglichst direkt bei einem der vielen kleinen Tofu-Produzenten, bei denen das Tofu in mit Wasser gefüllten Bottichen zum Verkauf bereitliegt. Industriell gefertigtes Tofu enthält auf jeden Fall zusätzlich noch Antioxidantien, die man aber für einen Tag wirklich nicht braucht.

Nudeln

Nudeln werden in Brühen oder mit Dip-Soßen gegessen, warm im Winter und kalt im Sommer. Sie werden ungekocht oder vorgekocht verkauft.

    • udon sind lange, dicke, weiße Nudeln, die man in Suppen isst oder zu sukiyaki.
    • kishimen sind wie udon, nur flacher. Man kann sie etwas länger kochen als udon, ohne daß sie zerfallen, womit sie sich noch besser für sukiyaki eignen.
    • hiyamugi sind im Prinzip Spaghetti und werden meist im Sommer mit einer Dip-Soße kalt serviert.
    • soba sind braune Nudeln aus Buchweizen, die man kalt zur Dip-Soße ißt oder in heißen Suppen.
  • ramen sind chinesische Weizennudeln von heller Farbe

Fischpaste nerimono (oder Fischmasse oder Fischbrei ???)

In den Kühlregalen fast aller Lebensmittelgeschäfte findet man diese Fischpaste in allen möglichen Formen, meist in weiß oder leicht pinkfarben. Sie wird aus Tintenfisch und Hai hergestellt und entweder kalt als Snack oder auch gekocht gegessen. Es gibt sehr viele verschiedene Sorten, manche sind leicht frittiert, andere wiederum enthalten Seetang oder Gemüse.

Japan – Kiso-Tal

Nezame no toko (寝覚の床), was „Bett des Erwachens“ bedeutet, ist ein malerischer Ort in Japan, gelegen in Agematsu, Bezirk Kiso, Präfektur Nagano.

Es ist ein national ausgewiesener Ort malerischer Schönheit und hat seinen Namen vermutlich davon, weil die atemberaubende Aussicht sogar schläfrige Zuschauer so stimulierte, dass sie hellwach wurden. Hier gibt es natürlich vorkommende erodierte Granitfelsformationen und einige von ihnen sollen die Form von Löwen, Lotusblumen usw. haben. Der Volkstradition zufolge leitet sich der Name davon ab, dass Urashima Tarō hier ein „Erwachen“ erlebte, also das Gefühl, dass alles in seinem Leben bis dahin wie in einem Traum gewesen sei. In früheren Jahren gab es starke Strömungen, die die Formation schufen, aber der Wasserstand ist aufgrund des 1968 in Betrieb genommenen Kiso-Damm flussaufwärts gesunken, wodurch auch mehr von der Granitformation freigelegt wurde, die früher unter Wasser waren. 

Liste der Nagano Sehenswürdigkeiten

  • Japan – Burg Takashima
    Japan – Burg Takashima
  • Japan – Kiso-Tal
    Japan – Kiso-Tal
  • Japan – Lake Suwa
    Japan – Lake Suwa
  • Japan – Matsumoto
    Japan – Matsumoto
  • Japan – Narai
    Japan – Narai
  • Japan – Tsumago
    Japan – Tsumago

Japan – Nara

Im Jahre 710 machte die Kaiserin Gemmyo mit dem ungeschriebenen Gesetz, mit jedem neuen Kaiser die Hauptstadt zu wechseln, Schluß und wählte Nara wieder zu ihrer Hauptstadt. Dieser Zustand währte allerdings nur 75 Jahre. 794 wurde nach einigem Hin und Her Kyoto zur Hauptstadt und blieb dies bis 1868. Während dieser kurzen Zeitspanne der Nara-Periode wurde unter dem Einfluß Chinas der Grundstein zur japanischen Kultur gelegt. Die Übernahme des Buddhismus als Staatsreligion blieb nicht ohne Einfluß auf Regierung, Kunst, Literatur und Architektur. Im Gegensatz zu Kyoto brach nach dem Ende der Zeit Naras als Hauptstadt nicht eine Welle der Zerstörung über die Stadt herein, so daß eine Vielzahl prächtiger Gebäude noch erhalten sind.

In dem nach chinesischem Vorbild rechtwinklig angelegten Straßennetz aus dem 8. Jahrhundert findet man sich schnell zurecht. Innerhalb des Stadtzentrums und dem angrenzenden Nara-koen kann man alles bequem zu Fuß erkunden.

Der 1880 aus Ödland gewonnene Nara-koen(Park) erstreckt sich über ein weitläufiges Gebiet. In zwei Stunde kann man so ziemlich den kompletten Park durchgrasen. Wenn man sich zusäztlich noch die Sehenswürdigkeiten anschaut, braucht man ca. einen halben Tag. Zu den Besonderheiten des Nara-koen gehört das Rotwild. Die über 1000 Tiere sind fast handzahm und lassen sich zwar nicht gerade sehr gerne streicheln, aber dafür um so lieber füttern. An fast jeder Ecke kann man zu diesem Zweck spezielle Kekse kaufen. Meistens ist man dann schon komplett von freundlichem Rotwild umstellt ….

Der Kofuku-ji wurde ursprünglich in Kyoto erbaut und dann im Jahre 710 als Haupttempel der Fujiwara-Familie an seinen heutigen Standort versetzt. Ein Großteil der Anlage fiel im Laufe der Jahre immer wieder Feuerbrünsten zum Opfer, insbesondere die 5-etagige Pagode, die heute zu den Wahrzeichen Naras zählt. Die heutige Pagoda stammt aus dem Jahre 1426. Ansonsten stehen von den einst 175 Bauwerken heute nur noch zwölf. Hier findet man auch die Nationale Schatzkammer (kokuhokan), die Östliche Haupthalle (tokondo), die oktagonale Hokuendo Halle und die Nan´endo Halle. Am 3. Februar findet in jedem Jahr hier eine Zeremonie zur Austreibung von Dämonen statt und jeweils im Mai Noh-Vorstellungen.

Der Todai-ji wurde während der Regierungszeit des Kaisers Shomu als der Zentraltempel des kokubunji-Systems der staatlich geförderten Tempel im 8. Jahrhundert erbaut. Heute gehört diese Tempelanlage zu den Attraktionen Nara´s nicht zuletzt wegen des Großen Buddhas im Daibutsu-den, der Haupthalle des Tempels. Diese Halle ist das weltweit größte Bauwerk aus Holz. Der heutige Bau stammt aus dem Jahre 1709. Das über 16 m hohe Standbild des Buddha besteht aus Bronze, Gold und mehreren Tonnen pflanzlichem Wachs. Die heutige Figur ist allerdings um ein Drittel kleiner als Original aus dem Jahre 764!

Im 8. Jahrhundert errichtete die Fujiwara-Familie für ihre “shintoistischen Belange” den Kasuga Taisha. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieser Schrein, einem Shinto-Brauch entsprechend, alle 20 Jahre vollständig erneuert. Der Schrein steht am Fuße eines Berges im Nara-koen. Über die ganze Anlage verteilt findet man Tausende von Laternen aus Stein oder Bronze. Bekannt ist der Schrein auch für die im Frühjahr prächtig blühenden Glyzinien. Auch der Botanische Garten des Schreins erweist sich als sehr interessant für Pflanzenliebhaber. Mehrmals im Jahr finden Gagaku und Bugaku-Vorstellungen statt. Am beliebtesten sind aber das Laternenfest am 15. August und die Kostüm-Prozession in der Zeit vom 15. bis 18. Dezember.

Japan – Fuji

Der Fuji-san (富士山), auch bekannt als Berg Fuji, ist mit einer Höhe von 3776,24 Metern der höchste Berg Japans. Er befindet sich auf der Hauptinsel Honshū, an der Grenze zwischen den Präfekturen Yamanashi und Shizuoka. Der Fuji ist ein aktiver Schichtvulkan und gehört zum pazifischen Feuerring.

Der Berg hat eine tiefe kulturelle und religiöse Bedeutung in Japan. Er wird oft als heiliger Berg verehrt und ist ein beliebtes Ziel für Pilger und Touristen. Der Fuji ist auch ein häufiges Motiv in der japanischen Kunst und Literatur, bekannt für seine symmetrische Form und die atemberaubenden Aussichten, die er bietet.

Seit 2013 ist der Fuji Teil des UNESCO-Weltkulturerbes1. Die Besteigung des Fuji ist eine beliebte Aktivität, besonders während der offiziellen Klettersaison im Sommer. Es gibt mehrere Routen, die zum Gipfel führen, darunter der Yoshida-Weg, der Subashiri-Weg, der Gotemba-Weg und der Fujinomiya-Weg.

Japan – Takayama

Takayama liegt in den nördlichen Japanischen Alpen und ist Zentrum des Verwaltungsbezirkes Hida. Hier haben viele ursprüngliche Bauwerke die Jahrhunderte überdauert und verleihen der Stadt und ihrer Umgebung einen besonderen Reiz. Nicht umsonst wird Takayama auch als “Klein Kyoto” bezeichnet (davon gibt es übrigens einige in Japan!!). Die Stadt blickt auf eine lange Tradition des Tischlerhandwerks zurück. Für den Bau der Kaiserpaläste und Tempel in Nara und Kyoto wurden fast immer Tischler aus Takayama und Umgebung hinzugezogen. Die Stadt bietet noch die beschauliche Atmosphäre, die man in anderen Städten oft vergebens sucht.

Der Tempelbezirk Teramachi und der Shiroyama-koen (Park) laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Japan – Sendai

Sendai (仙台) ist die Hauptstadt der Präfektur Miyagi und die größte Stadt der Region Tōhoku. Sie gilt als wichtigster Verkehrsknoten und als wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum Nordostjapans. Für Reisende ist Sendai vor allem als gut erreichbare Basis interessant: Von hier aus lassen sich Küstenziele wie Matsushima, aber auch Gebiete im Landesinneren, Onsen-Orte und weitere Städte Tōhokus unkompliziert erreichen. 

Sendai wird häufig als „Stadt der Bäume“ beschrieben, was auf die vergleichsweise vielen Grünachsen und baumbestandenen Straßen zurückgeht. Das Stadtbild wirkt insgesamt modern und geordnet, mit einem klaren Zentrum rund um den Hauptbahnhof und große Einkaufs- und Geschäftsstraßen. Im Vergleich zu den Metropolen im Süden Japans ist das Tempo meist etwas ruhiger, ohne dass man auf städtische Infrastruktur verzichten muss. Dadurch eignet sich Sendai sowohl für Kurzaufenthalte als auch als Startpunkt für längere Rundreisen.

Historisch ist Sendai eng mit dem Feudalherrn Date Masamune verbunden, der die Stadt im frühen 17. Jahrhundert als Burgstadt ausbauen ließ. Auch wenn viele historische Strukturen im Laufe der Zeit verloren gingen, prägt diese Epoche bis heute die Identität der Stadt. Museen, Denkmäler und ausgewählte historische Orte vermitteln einen Überblick über die Entwicklung Sendais von der Burgstadt zu einer modernen Regionalmetropole.

Ein bedeutender Höhepunkt im Jahreslauf ist das Sendai Tanabata Festival, das im Sommer stattfindet und die Innenstadt mit aufwendigen Papierdekorationen prägt.

Sendai ist bekannt für Gyūtan (gegrillte Rinderzunge), die in spezialisierten Restaurants in unterschiedlichen Varianten angeboten wird, häufig mit Reis, Suppe und Beilagen. Auch Meeresprodukte spielen durch die Nähe zur Küste eine wichtige Rolle; in der Stadt finden sich zahlreiche Izakaya, Sushi-Restaurants und Märkte mit regionalem Schwerpunkt. Als süße Spezialität ist Zunda (Edamame-Mus) verbreitet, etwa in Mochi oder als Dessert.


Zuihōden (瑞鳳殿) ist das bekannteste historische Mausoleum in Sendai und die Ruhestätte von Date Masamune (1567–1636), dem mächtigen Fürsten, der Sendai als Burgstadt prägte. Die Anlage liegt in einem bewaldeten Hanggebiet und wirkt trotz ihrer Nähe zum Stadtzentrum angenehm abgeschieden. Charakteristisch sind die reich verzierte Momoyama-Architektur, kräftige Farben und dekorative Holzarbeiten, die einen Eindruck vom repräsentativen Stil der frühen Edo-Zeit vermitteln.

Zum Besuch gehören neben dem Hauptmausoleum auch weitere Grabanlagen der Date-Familie sowie ein kleines Museum, das Funde und Hintergrundinformationen zur Geschichte des Clans zeigt. Zuihōden eignet sich besonders für Reisende, die in Sendai einen kompakten, gut zugänglichen Geschichtsstopp suchen – verbunden mit einem kurzen Spaziergang durch ruhige Waldwege und Treppenanlagen.


Atago Shrine (愛宕神社, Atago Jinja) ist ein traditionsreicher Shintō-Schrein im Süden von Sendai, der auf dem Atago-yama (ca. 75 m Höhe) über der Stadt liegt und vor allem wegen seiner Aussicht geschätzt wird: Von den Anlagen und den Zugangswegen bietet sich ein weiter Blick über Sendai bis in die Umgebung – bei klarer Sicht besonders eindrucksvoll.

Im Zentrum der Verehrung steht Kagutsuchi, eine Gottheit des Feuers; entsprechend wird der Schrein traditionell mit Feuerschutz und Schutzfunktionen in Verbindung gebracht. Die Geschichte des Schreins ist eng mit der frühen Sendai-Zeit der Date-Herrschaft verknüpft: Überlieferungen beschreiben Verlagerungen des Schreins im Zuge der Ortswechsel der Date, bevor er an seinem heutigen Standort etabliert wurde.

Für Besucher eignet sich Atago Jinja als kurzer, ruhiger Abstecher abseits der zentralen Einkaufsstraßen: ein überschaubarer Schreinbesuch, kombiniert mit einem kleinen Anstieg und einem landschaftlichen Blickpunkt. Als fester Termin im Jahreslauf gilt das Reisai (Hauptfest) um den 24. Juli.

Japan – Hiroshima

Die Stadt Hiroshima gehört zwar zu den wohlhabenden und nicht gerade unattraktiven Industriestädten Japans, aber ihre Popularität verdankt sie wohl maßgeblich dem ersten Atombombenabwurf am 6. August 1945. Die Geschichte der Stadt geht auf das Jahr 1589 zurück, als der Feudalfürst Terumoto Mori der Stadt ihren Namen gab und hier seine Burg bauen ließ. Bereits während der Meiji-Restauration wurde es stark in Mitleidenschaft gezogen und nur der Hauptturm und ein paar Tore blieben erhalten. Diese Reste wurden dann von der Atombombe komplett hinweggefegt. 1958 wurde die Burg wieder aufgebaut.

A-Bomb Museum und Mahnmal

Das moderne Wahrzeichen Hiroshimas ist der Genbaku domu, der A-Bomben-Dom. Bevor die Bombe fast direkt über dem Gebäude explodierte, war hier die Industrie- und Handelskammer untergebracht. Die Trümmer mit der nackten Stahlkuppel wurden als Mahnmal stehengelassen. In der Nähe des Genbaku domu befindet sich das Kinder-Friedens-Denkmal, inspiriert von dem Mädchen Sadako Sasaki, das an Leukämie starb. Als die Zehnjährige an den Folgen der radioaktiven Bestrahlung erkrankte, beschloss sie 1000 Kraniche (in Japan ein Zeichen für langes Leben und Glück) zu falten, in der Überzeugung, wenn ihr dies gelänge, würde sie wieder gesund werden. Als sie 644 Kraniche gefaltet hatte, starb sie, aber ihre Schulkameraden falteten die restlichen 356 und seitdem treffen jeden Tag neue Papierkraniche aus allen Teilen Japans ein. Im Friedenspark Heiwa koen befindet sich außerdem das Gedächtnisgrab mit der ewigen Flamme. In einem Steinbehälter liegt eine lange Liste mit den Namen der Toten. Die Flamme soll nicht bis in alle Ewigkeit brenne, sie soll erlöschen, wenn die letzte Atomwaffe vernichtet wurde. Der Gedächtnisturm erinnert an die zum Arbeitsdienst mobilisierten Schüler. Als die Atombombe fiel, befanden sich in der Stadt auch viele Schüler aus Hiroshimas Umgebung, die zu verschiedenen Arbeiten herangezogen wurden, was den hohen Anteil an Kindern unter den Opfern erklärt. Im Friedenspark findet man auch das Atombombenmuseum mit sehr ausführlicher und beeindruckender Dokumentation und Ausstellungsstücken.
Die abgeworfene Atombombe hatte eine Sprengkraft von etwa 15000 Tonnen TNT und zerstörte im Umkreis von 2 km nahezu alle Gebäude. 500 m vom Detonationsort entfernt betrug der Druck der Detonationswelle etwa 15 Tonnen pro Quadratmeter. Innerhalb einer Sekunde hatte der Feuerball einen Umfang von 280 m und erzeugte Temperaturen von 5000 °C. Im Dezember 1945 betrug die Zahl der Opfer dieser Bombe 140000.

Hiroshima Castle

Hiroshima Castle, auch bekannt als Karpfenburg (鯉城, Rijō), wurde ursprünglich in den 1590er Jahren von dem mächtigen Feudalherren Mōri Terumoto erbaut. Es diente als Residenz für die Herren von Hiroshima. Am 6. August 1945, wurde das Schloss beim Atombombenabwurf auf Hiroshima zerstört. In den späten 1950er Jahren wurde es wiederaufgebaut und beherbergt heute ein Museum, das sich mit der Geschichte der Region und dem Schloss selbst beschäftigt.

Der umliegende Schlosspark ist besonders während der Kirschblütenzeit ein atemberaubender Ort. Es ist faszinierend zu sehen, wie ein Ort mit so viel Geschichte sowohl Trauer als auch Schönheit ausstrahlen kann.

Japan – Getränke

Alkoholische Getränke

Japaner trinken sehr gerne Alkohol und im Unterschied zu den meisten anderen asiatischen Ländern frönen Menschen beiderlei Geschlechts diesem feuchtfröhlichen Hobby. In regelmäßigen Abständen betrinkt man sich hemmungslos, vermutlich als Entspannungsmaßnahme gegen die Zwangsjacke des sonst üblichen guten Benehmens, denn schlechtes Benehmen aufgrund von Trunkenheit wird schnell entschuldigt.

Bier

Die bekanntesten Marken sind AsahiSuntorySapporo und Kirin. Bis vor kurzem beherrschten diese fast ausnahmslos den Markt, erst in letzter Zeit wird begonnen, auch lokales Bier zu brauen. Obwohl erst Ende des vergangenen Jahrhunderts eingeführt, ist es inzwischen das Lieblingsgetränk der Japaner und durchweg von guter Qualität, was sie sich sehr gern von Ausländern bestätigen lassen. Die normale Büchse Bier kostet ca. 300 Yen, in den Lokalen beginnt der Preis bei 600 Yen. Importiertes Bier, insbesondere die bekanntesten deutschen Biere, erhält man fast überall.

Sake

Reiswein ist ein typisches japanisches Getränk, das schon seit Jahrhunderten hergestellt wird. Anfänglich war es das Privileg der kaiserlichen Hofbrauereien, später durften auch Tempel und Schreine im ganzen Land sake produzieren. In den letzten Jahren übersteigt der Bierkonsum den von sake, aber sake gehört noch immer zu den Standardgetränken daheim, im Restaurant und in Kneipen. Vor Schreinen oder Tempeln sieht man oft als Opfergaben Kästen voll sake aufgestapelt und bei den meisten Festen und Zeremonien spielt er eine wichtige Rolle.
Es braucht etwa 20 Tage, um aus dem Gemisch von Wasser, Reis und Malz den Reiswein (17 % Alkohol) zu fermentieren. Er wird zum größten Teil gleich nach der Herstellung getrunken, denn man nimmt nicht an, daß er durch Lagerung besser würde. Sake ist in drei Qualitätsstufen auf dem Markt: tokkyu (Spitzenklasse), ikkyu (1. Klasse) und nikyu (2. Klasse). Letzterer wird normalerweise ausgeschenkt. Außerdem gibt es noch ryori-yo, sake zum Kochen, sowie miru, eine sehr süße sake, die beim Zubereiten von Speisen oftmals als Zuckerersatz verwendet wird.
Sake serviert man warm (atsukan) oder kalt (hijyazake) oder im Sommer mit Eis (reishu).

Shochu

Dieser 30prozentige Schnaps wurde während der Edo-Zeit als Desinfektionsmittel verwendet und ist heute ein Modegetränk, welch beachtliche Wandlung ! Man kann ihn als oyuwari (wie Grog) oder als Longdrink chuhai (mit Soda und Zitrone) trinken.

Wein, importierte Spirituosen

Japanische Weine gedeihen z.B. in den Präfekturen Yamanashi und Nagano, in Hokkaido und Tohuku. Durchschnittsweine werden oft mit aus Südafrika oder Osteuropa importierten gepanscht. Die größten Weinhersteller sind Suntory, Manns und Mercian. Import-Weine sind gut erhältlich, allerdings auch von gutem Preis.
Die Preise für importierte Spirituosen sind aufgrund der Nachfrage ins Unendliche gestiegen. Hier zeigt sich, wie die Vorliebe der Japaner für ausländische Marken in klingende Münze umgesetzt wird. Whisky bekommt man fast überall, wo Alkohol ausgeschenkt wird. Man trinkt ihn gewöhnlich mit Wasser (mizuwari) oder mit Eis (onzarokku). Die einheimischen Marken sind von Suntory und von Nikka.

Alkoholfreie Getränke

Kaffee

Kaffee in Japan ist teuer und bitter. Man kann ihn an jeder zweiten Ecke in einem coffee shop trinken, aber günstiger ist es zu einer Fastfood-Kette wie z.B. zu Mister Donut zu gehen. Natürlich kann man sich heißen Kaffee auch aus dem Automaten holen, aber wie trinkt man heißen Kaffee aus der Dose, wo anfassen und wie sich nicht die Lippen verbrühen ??
Bestellt man sich irgendwo einen Kaffee, sollte man unbedingt dazu sagen, daß man einen heißen Kaffee möchte, denn ansonsten bekommt man höchstwahrscheinlich einen auf Eis.

Tee

Grüner Tee (ocha)

Dieser wird als Blatt oder Pulver verkauft, letzteres wird bei der Teezeremonie verwendet.
Grünen Tee gibt es in den folgenden Qualitätsstufen:

  • gyokuro: die beste und teuerste,
  • sencha: die zweitbeste Qualität,
  • shincha: der neue Tee, hergestellt aus den ersten Blättern der Ernte, wird nur im Frühjahr verkauft,

Einen dieser obengenannten Qualitätstees sollte man seinen Gästen anbieten.

  • bancha: dieser Tee wird aus den Blättern die für den sencha verwendet werden sollen, aussortiert und wird gewöhnlich zur Mahlzeit und in kleineren japanischen Restaurants getrunken

Andere Teesorten sind:

  • gemmaicha: grüner Tee gemischt mit geröstetem Reis, angeblich soll dieser Tee einen nussigen Geschmack haben, ich finde er schmeckt einfach gräßlich
  • hojicha: gerösteter grüner Tee, ist weniger bitter als grüner Tee und hat ein etwas rauchiges Aroma
  • matcha: das ist ein pulverisierter grüner Tee, der sehr bitter ist und eigentlich nur zur Teezeremonie verwendet wird

Schwarzer Tee (kocha)

Es gibt fast alle bekannten Marken Schwarzen Tees in Japan zu kaufen, er wird aber sehr wenig getrunken.

Chinesischer Tee

Chinesische Teesorten sind zum Beispiel Oolong (uroncha) und Jasmin (jasumincha), die man ebenfalls überall kaufen kann.

Japan – Etikette im Bad

im japanischen Bad

im japanischen BadIn einem japanischen Bad trennt sich schnell der kundige Ausländer vom Unwissenden und viele japanisch eingerichtete Pensionen und Herbergen nehmen aus diesem Grund nur ungern Ausländer auf, die erst einmal mit ihren Straßenschuhen ins Haus schlappen und damit ihre Kenntnisse unter Beweis stellen. Ein japanisches Bad besteht aus einem Becken oder einer grösseren Wanne gefüllt mit sehr heissem Wasser und einer Dusche, meist knapp über dem Fussboden angebracht, so daß man sich auf einem kleinen Hockerchen davorsetzen und sich gründlich abseifen kann. Nachdem man sich danach gründlich abgespült hat, folgt eine entspannende Sitzung im heißen Wasser. Da dieses Wasser noch mehrere genießen wollen, sollte man also schon darauf achten, es nur gut geseift und gespült zu benutzen.

 

im Onsen

Im Onsen (der natürlichen heißen Quelle) gelten keine anderen Regeln als im heimischen Bad oder einem öffentlichen Bad (sento). Im Eingangsbereich zieht man sich aus und legt seine Sachen in die bereitgestellten Körbe (so meist im Ryokan oder älteren Onsen) oder verschließt sie in einem kleinen Schrank. Nur mit einem kleinen Onsentuch, das man zum Abseifen benutzt und für 100 Yen im Onsen kaufen kann, bewaffnet betritt man den eigentlichen Badbereich. Nach gründlicher Reinigung auf dem obligatorischen Höckerchen, geht es in das oftmals sehr heiße Wasser zum relaxen. Einige Onsen verfügen über ein rotemburu, ein heißes Bad unter freiem Himmel, das mit etwas Glück auch noch einen sehr schönen Ausblick auf Berge oder das Meer hat.

 

Toilette

Zum Glück gibt es neben den typischen japanischen Toiletten inzwischen meistens auch noch die westliche Variante. Wer nicht weiß, wie herum er sich darüber hocken soll: immer mit dem Gesicht zur Wand. Und vergessen Sie nie, nach dem Benutzen der Toilette wieder aus den Toilettenschlappen in die normalen zu schlüpfen !

 

 
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