Im Jahr 1680 wurde der Honen-in-Tempel von Nincho, dem 38. Oberpriester des Chion-in-Tempels, unter der Leitung seines Meisters Banbu erbaut. Er war der Meinung, dass Honen (1133-1212), ein Priester und Gründer der Sekte des Reinen Landes (Jodo-shu) des Buddhismus, nicht vergessen werden sollte und deshalb wurde der Tempel zum Leben erweckt. 1207 musste Honen Kyoto verlassen. Seine Praxis des Jodo-shu galt damals als böser Buddhismus. 1211 wurde das Verbot aufgehoben und er konnte in die Stadt zurückkehren. Ein Jahr später starb er im Alter von 78 Jahren.
Mit der Bus-Linie 206 vom Bahnhof aus oder mit der U-Bahn ist der wohl bekannteste Schrein Kyoto’s, der Heian jingu, bequem zu erreichen. Er wurde 1895 zur 1100-Jahrfeier der Stadt Kyoto erbaut. Die Gebäude der Schreinanlage sind grellbunte, um ein Drittel verkleinerte Nachbildungen des Kaiserpalastes aus der Heian-Periode.
Auch der weitläufige Garten mit See und einer Brücke nach chinesischem Vorbild repräsentieren den Stil dieser Zeit. Hier kann man viel Zeit verbringen, da der sehr schön und aufwendig gestaltete Garten eine angenehme Ruheoase inmitten der Stadt darstellt.
Ginkaku-ji (銀閣寺), auch bekannt als der Silberne Pavillon, ist ein Zen-Tempel im Osten von Kyoto. Ursprünglich im Jahr 1482 vom Shogun Ashikaga Yoshimasa als Ruhesitz erbaut, wurde die Anlage nach seinem Tod in einen Tempel umgewandelt und offiziell in Jishō-ji (慈照寺) umbenannt.
Der Tempel ist berühmt für seine wunderschöne Gartenanlage, die einen Moosgarten und einen einzigartigen Trockensandgarten umfasst, bekannt als das “Meer aus Silbernem Sand”. Trotz seines Namens ist der Silberne Pavillon nie mit Silber bedeckt worden; der Name entstand wahrscheinlich als Kontrast zum Goldenen Pavillon (Kinkaku-ji).
Ginkaku-ji ist ein bedeutendes Beispiel der Higashiyama-Kultur, die während der Muromachi-Zeit florierte und großen Einfluss auf die japanische Kunst und Architektur hatte. Ein Spaziergang durch die Anlage bietet beeindruckende Ausblicke auf die Gärten und die umliegenden Gebäude.
Kinkaku-ji (金閣寺), auch bekannt als der Goldene Pavillon, ist ein Zen-Buddhistischer Tempel im Nordwesten von Kyoto. Ursprünglich im Jahr 1397 vom Shogun Ashikaga Yoshimitsu als Ruhesitz erbaut, wurde der Pavillon nach seinem Tod in einen Tempel umgewandelt und offiziell als Rokuon-ji (鹿苑寺) bekannt.
Der Tempel ist berühmt für seine oberen Stockwerke, die vollständig mit Blattgold überzogen sind, was ihm seinen Namen “Goldener Pavillon” einbrachte. Die Anlage ist von einem wunderschönen Garten und einem großen Teich umgeben, der die goldene Struktur malerisch widerspiegelt.
Kinkaku-ji ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Kyoto. Ein Besuch bietet nicht nur einen Einblick in die japanische Architektur und Gartenkunst, sondern auch eine ruhige und meditative Atmosphäre.
Kiyomizu-dera (清水寺), auch bekannt als der Tempel des reinen Wassers, ist ein berühmter buddhistischer Tempel im östlichen Teil von Kyoto. Der Tempel wurde im Jahr 778 gegründet und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Historisches Kyoto.
Eine der bekanntesten Attraktionen des Kiyomizu-dera ist die große Holzterrasse, die ohne Nägel gebaut wurde und einen beeindruckenden Blick auf die Stadt Kyoto bietet. Die Terrasse ist besonders während der Kirschblüte im Frühling und der Herbstlaubfärbung ein beliebter Ort.
Der Tempelkomplex umfasst auch den Otowa-Wasserfall, dessen Wasser als heilend gilt. Besucher trinken das Wasser aus drei separaten Strömen, die jeweils Gesundheit, Langlebigkeit und Erfolg symbolisieren.
Ein weiteres Highlight ist der Jishu-Schrein, der dem Gott der Liebe und Partnersuche gewidmet ist. Hier können Besucher für Glück in der Liebe beten und an einem Ritual teilnehmen, bei dem sie mit geschlossenen Augen zwischen zwei Liebessteinen gehen.
Das Niomon-Tor ist eines der markantesten Eingänge des Kiyomizu-dera-Tempels in Kyoto. Dieses beeindruckende Tor, auch als “Tor der zwei Könige” bekannt, wurde im 15. Jahrhundert hinzugefügt und ist ein prächtiges Beispiel traditioneller japanischer Architektur.
Das Niomon-Tor ist bekannt für seine massiven Holzstrukturen und die beiden Wächterstatuen, die das Tor flankieren und böse Geister abwehren sollen. Es dient als majestätischer Eingang zum Tempelkomplex und bietet Besuchern einen ersten Eindruck von der historischen und spirituellen Bedeutung des Kiyomizu-dera.
Arashiyama (嵐山) ist ein malerischer Stadtteil im Westen von Kyoto, Japan. Bekannt ist die Gegend vor allem für ihren beeindruckenden Bambuswald, der dichte Haine bildet und ein einzigartiges Naturerlebnis bietet. Ein Spaziergang durch den Bambuswald ist besonders beruhigend, wenn das Rascheln der Blätter im Wind zu hören ist.
Neben dem Bambuswald gibt es in Arashiyama viele weitere Sehenswürdigkeiten, wie den Tenryu-ji-Tempel, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, und die historische Togetsukyo-Brücke, die über den Ōi-Fluss führt. Besonders beliebt ist Arashiyama während der Kirschblüte im Frühling und der Herbstlaubfärbung im November.
Ryōzen Kannon (霊山観音) ist ein beeindruckendes Kriegsdenkmal im östlichen Teil von Kyoto, das den Toten des Pazifikkriegs gewidmet ist. Das Herzstück des Denkmals ist eine 24 Meter hohe Statue der Bodhisattva Avalokiteśvara (Kannon), die aus Beton und Stahl gefertigt wurde und 1955 eingeweiht wurde.
Die Anlage umfasst auch eine Gedenkhalle, die den unbekannten Soldaten des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist, sowie eine Kapelle mit Gedenktafeln für die zwei Millionen japanischen und ausländischen Soldaten, die im Pazifikraum gefallen sind. Viermal täglich finden Gedenkzeremonien statt, um ihrer zu gedenken.
Ryōzen Kannon bietet einen ruhigen Ort der Besinnung und ist ein Symbol für Frieden und Erinnerung.
Ryōan-ji (龍安寺), auch bekannt als der Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen, ist ein Zen-Buddhistischer Tempel im Nordwesten von Kyoto. Der Tempel wurde im Jahr 1450 gegründet und gehört zur Myōshin-ji-Schule des Rinzai-Zen-Buddhismus.
Ryōan-ji ist besonders berühmt für seinen Zen-Steingarten, der als einer der bekanntesten seiner Art in Japan gilt. Der Garten besteht aus einer rechteckigen Fläche mit Kieselsteinen, auf der 15 Felsen in kleinen Gruppen auf Moosflächen angeordnet sind. Eine interessante Besonderheit des Gartens ist, dass von jedem Blickwinkel aus immer mindestens ein Felsen verborgen bleibt.
Neben dem Steingarten bietet der Tempelkomplex auch einen weitläufigen Park mit einem Teich, der aus der Zeit stammt, als das Gelände noch eine aristokratische Villa war. Der Tempel ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein beliebtes Ziel für Besucher, die die Ruhe und Schönheit der Zen-Gärten erleben möchten.
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